Pressemitteilung Aktuell Deutschland 15. September 2025

"All eyes on Gaza": Wachsende Unterstützung für Solidaritätskundgebung in Berlin

Grafik mit dem Slogan "All Eyes on Gaza". Neben den drei ersten Wörtern ist ein Augensymbol abgebildet.

Während die israelische Regierung ihre Politik der Zerstörung in Gaza mit militärischem Vorrücken, Massenvertreibung und Behinderung humanitärer Hilfe fortsetzt, wächst die Unterstützung für die Rechte der Palästinenser*innen: Mehr als 50 Organisationen, Vereine und Initiativen sowie Dutzende namhafte und international renommierte Persönlichkeiten haben den Aufruf "All Eyes on Gaza – Stoppt den Genozid" zur Kundgebung mit Konzert am 27. September in Berlin (Großer Stern, Straße des 17. Juni, 17 bis 21 Uhr) unterzeichnet.

Neben den bereits bekanntgegebenen Acts wie KIZ, Pashanim und Ebow werden auch Ali Bumaye, Aya Samra, OG Lu, Antifuchs und PTK auf der Bühne erwartet. Mit ihren Auftritten setzen sich die Künstler*innen für ein Ende der deutschen Militärkooperation mit Israel und ein Ende des Genozids in Gaza ein.

Zudem wird es Redebeiträge von Einzelpersonen, Expert*innen, zivilgesellschaftlichen Gruppen und Organisationen geben, die die Stimmen der Betroffenen hörbar machen sowie die Folgen der völkerrechtswidrigen Kriegsführung und Besatzung Israels thematisieren. Zu den weiteren Unterstützer*innen der Veranstaltung gehören u.a. der Zentralrat der Muslime, Fridays for Future, Sea-Watch, Allianz für kritische und solidarische Wissenschaft, Flüchtlingsrat Berlin, IPPNW und medica mondiale sowie Einzelpersonen wie Aleida Assmann, Melika Foroutan, Amos Goldberg, Alena Jabarine, Emilia Roig und viele weitere.

Amal Hamad, Vorsitzende des Deutsch-Palästinensischen Frauenvereins und Mitinitiatorin, sagt: "Gemeinsam machen wir auf das Unrecht in Gaza aufmerksam. Würden wir schweigen, machten wir uns der Mittäterschaft schuldig. Die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland hat das verstanden. Hoffentlich werden endlich auch die Politiker*innen begreifen, was seit über 70 Jahren in Palästina passiert."

Said Etris Hashemi, Autor und Aktivist, sagt: "Wenn Menschen zum Schweigen gezwungen werden, liegt es an uns, ihre Stimmen in die Welt zu tragen. Die Welt hat sich längst positioniert – jetzt ist Deutschland am Zug. Wir Bürgerinnen und Bürger dürfen nicht flüstern, wir müssen laut schreien, für welche Werte wir stehen."

Michael Barenboim, Musiker und Mitinitiator, sagt: "Wie wollen die Menschen in Deutschland mobilisieren, um gegen die Unterdrückung und Auslöschung der Palästinenser*innen, gegen Apartheid und Genozid zu protestieren. Deutschlands militärische, diplomatische und juristische Unterstützung dieser Verbrechen muss sofort beendet werden. Deshalb: All Eyes on Gaza!"

Den Aufruf, das Line-Up und die Liste aller Unterstützenden der Veranstaltung gibt es auf https://all-eyes-on-gaza.de/

Das Programm und weitere Einzelheiten werden bei einer Online-Pressekonferenz am Dienstag, den 23. September 2025, vorgestellt. Wir bitten schon jetzt um eine kurze Akkreditierung per Mail an: presse@medico.de.  

Die Initiator*innen und Organisator*innen stehen vorab und bei der Veranstaltung für Interviews zur Verfügung. Gern können Sie sich auch bereits zur Veranstaltung selbst akkreditieren und Interviews vereinbaren. Wenden Sie sich dafür bitte an presse@medico.de oder an presse@amnesty.de

Die Initiator*innen von "All Eyes on Gaza" – Amal Hamad (Vorsitzende Deutsch-Palästinensischer Frauenverein), Basem Said (Pädagoge und Aktivist in der palästinensischen Community in Berlin), Iman Abu El Qomsan (Ingenieurin, hat mehr als 80 Familienmitglieder in Gaza verloren), Jules El-Khatib (Hochschuldozent, hat mehr als 20 Familienmitglieder in Gaza verloren) und Michael Barenboim (Musiker) – erwarten mehrere zehntausend Teilnehmer*innen. Zu den Organisator*innen gehören die Palästinensische Gemeinde Deutschland, Eye4Palestine, medico international und Amnesty International.

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