Proteste in Iran 2026: Stoppt die brutale Gewalt gegen Demonstrierende!
Sicherheitskräfte und friedliche Protestierende in der iranischen Stadt Maschhad am 3. Januar 2026
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Seit Ende Dezember 2025 gehen in Iran erneut tausende Menschen mutig auf die Straße. Was als Protest gegen die wirtschaftliche Not begann, ist längst auch wieder ein Ruf nach Freiheit. Sie verlangen den Sturz der Islamischen Republik und ein Ende der Unterdrückung.
Und wieder ist die Antwort der iranischen Regierung brutal: Unsere aktuellen Untersuchungen belegen, dass Sicherheitskräfte scharfe Munition, Schrotmunition und Tränengas gezielt gegen friedliche Menschenmengen einsetzen.
Die Auswirkungen dieser Gewalt sind verheerend:
- Es gibt Berichte über Massentötungen, Verletzte und eine Welle willkürlicher Massenverhaftungen. Laut offiziellen Angaben der iranischen Regierung wurden bisher mehr als 3.000 Menschen getötet. Laut der UN-Sonderberichterstatterin für Iran sind es mindestens 5.000, womöglich sogar bis zu 20.000.
- Die iranischen Behörden versuchen, diese Verbrechen durch Internetblockaden zu vertuschen. Deshalb und angesichts des Ausmaßes der Massentötungen sowie der gut dokumentierten Praxis der iranischen Behörden, Vergeltungsmaßnahmen gegen Familienangehörige der Opfer zu ergreifen, die sich öffentlich äußern, dürfte die tatsächliche Zahl der Getöteten wahrscheinlich noch höher sein.
Wir dürfen nicht wegsehen. Zeige den Demonstrierenden in Iran, dass wir an ihrer Seite stehen.
Mach mit bei unserer E-Mail-Aktion an Bundeskanzler Friedrich Merz und fordere ihn auf, den Druck auf die iranische Regierung zu erhöhen.