Transparenz und Finanzen bei Amnesty International
Unabhängig, glaubwürdig und transparent: Hier erfährst du, wie Amnesty International in Deutschland Spenden und Beiträge von Unterstützer*innen einsetzt, um Menschenrechte weltweit zu stärken.
Öffentliche Aktion im Rahmen der Amnesty-Jahresversammlung 2026 in München
© Amnesty International, Foto: Jarek Godlewski
Unsere Unabhängigkeit ist unser stärkstes Werkzeug
Ob autoritäre Regime oder global agierende Konzerne, die Menschenrechte verletzen: Amnesty International benennt Unrecht klar und deutlich. Wenn es um die Verteidigung unserer Grundrechte geht, gehen wir keine Kompromisse ein.
Um diesen Einsatz leisten und unsere Forderungen glaubwürdig vertreten zu können, ist absolute Unabhängigkeit unsere wichtigste Voraussetzung. Deshalb gilt für uns als deutsche Sektion von Amnesty International ein unverrückbares Prinzip:
Für unsere Arbeit nehmen wir grundsätzlich keine Gelder von Regierungen, staatlichen Institutionen oder Unternehmen an.
Als Nichtregierungsorganisation (NGO) finanzieren wir unsere Kampagnen und Recherchen fast ausschließlich durch die Beiträge und freiwilligen Spenden von hunderttausenden Unterstützer*innen. Diese Solidarität ist das Fundament unserer Arbeit. Aus dem großen Vertrauen, das in uns gesetzt wird, erwächst für uns eine immense Verantwortung.
Daher verpflichten wir uns zu höchsten Standards an Transparenz und Rechenschaft. Es ist uns ein zentrales Anliegen, dass jederzeit lückenlos nachvollziehbar ist, wofür wir kämpfen, woher unsere Mittel stammen und wie wir sie wirkungsvoll einsetzen – um gemeinsam Menschenrechte weltweit durchzusetzen und die Welt gerechter zu machen.
Unsere Wirkung: Wie wir echten Wandel schaffen
Als weltweit vernetzte Menschenrechtsorganisation dokumentieren wir Unrecht, schaffen globale Öffentlichkeit und setzen uns für strukturelle Veränderungen ein. Unser internationales Netzwerk aus Expert*innen analysiert systematisch die Lage in verschiedenen Ländern und Themengebieten.
Dabei stehen wir in engem Austausch mit Betroffenen von Menschenrechtsverletzungen und ihren Angehörigen sowie mit medizinischem Fachpersonal, juristischen Vertretungen und Medienschaffenden.
Auf Basis dieser fundierten Recherchen fordern wir konsequent Verantwortung ein. Durch unsere "Urgent Actions" (Eilaktionen), Kampagnen, beharrliche politische Interessenvertretung und die vereinte Stimme von weltweit über zehn Millionen Unterstützer*innen setzen wir uns für eine gerechtere Welt ein.
Mit Briefen, Appellen und öffentlichkeitswirksamen Aktionen adressieren wir so seit Jahrzehnten direkt die Verantwortlichen in Regierungen und Unternehmen.