Amnesty Journal Myanmar 25. November 2012

Im Land ohne Übel

Feiertage im Sperrgebiet. Weihnachtsessen in einem Karen-Dorf.

Feiertage im Sperrgebiet. Weihnachtsessen in einem Karen-Dorf.

Jahrzehntelang führte das Militär in Myanmar Krieg gegen die dort lebenden ethnischen Minderheiten. Hunderttausende Zivilisten mussten vor den Kämpfen fliehen. Eine der größten betroffenen Bevölkerungsgruppen ist die ethnische Minderheit der Karen, die in einem isolierten Gebiet im Osten des Landes lebt. Der Journalist Carsten Stormer hat diese schwer zugängliche Region in der Vergangenheit mehrfach besucht, um über die Situation der Zivilbevölkerung zu berichten.

Der Bootsmann ist verärgert. Wild gestikuliert er mit den Armen und deutet an, dass ich mich beeilen soll. An diesem Dezemberabend steht der Vollmond hoch am Himmel und wirft silbernes Licht auf den Fluss. Ich hetze einen Berghang hinunter, sehe den Mann unten auf der Sandbank stehen, er raucht eine Zigarette, geht nervös auf und ab. Wir sind spät dran, rennen durch das Unterholz, Dornen zerkratzen meine Beine. »Schneller, schneller«, flüstert ein Rebell mir zu, den sie »Taxi« nennen. Ich keuche, Schweiß läuft mir von der Stirn, der in meinen Augen brennt. Mücken sind überall. Obwohl es schon zehn Uhr nachts ist, ist es noch immer drückend heiß und schwül.

Vor einer Stunde haben mich Rebellen der »Karen National Liberation Army« (KNLA) an einem vereinbarten Treffpunkt im Dschungel abgeholt, gleich wird mich ein Boot übersetzen: In Myanmars Karen-Staat, dieses Niemandsland, dem die Weltöffentlichkeit nur ein Achselzucken schenkt. Ich überquere bereits zum zweiten Mal illegal die Grenze nach Myanmar, um über den Krieg der Regierung gegen die ethnischen Minderheiten im Osten des Landes zu berichten. Mehrere Wochen werde ich mich in diesem Sperrgebiet aufhalten, Weihnachten und Neujahr dort verbringen.

Drei Tagesfußmärsche von der thailändischen Grenze entfernt, in einem versteckten Tal am Fuße des Butho-Berges, liegt die »New Generation School«. Es ist die einzige Schule im Rebellengebiet, die Bildung über die achte Klasse hinaus anbietet – in einem Gebiet, das etwa so groß ist wie die Schweiz. Rund zweihundert Schüler werden hier unterrichtet. Sie erzählen Geschichten von Krieg und Vertreibung, von Flucht, Angst und Elend. An einem Pult sitzt die 17-jährige Say Doh. Sechs Mal brannte die Armee ihr Dorf nieder, wochenlang versteckte sie sich im Dschungel. Während sie berichtet, laufen ihr Tränen über die Wangen, ihr Gesicht versteckt sie hinter den Handflächen.

Wenn sie mit der Schule fertig ist, möchte Say Doh Lehrerin werden. Im Klassenraum nebenan paukt die 19-jährige K No Paw Englisch-Vokabeln. Einmal kamen Soldaten in ihr Dorf, erschossen den Dorfältesten, brannten die Felder und die Kirche nieder, töteten das Vieh und verschleppten einige Männer in die Zwangsarbeit. »Wir besaßen nichts mehr und mussten fliehen.« Wochenlang versteckten sich die Flüchtlinge in den Bambuswäldern. Der 20-jährige Lah May Htoo sah seine Nachbarn bei einem Mörserangriff sterben. Und der hitzköpfige Eh Gay Say, dessen Bruder zum Krüppel geschossen und dessen bester Freund von einer Landmine getötet wurde, möchte unbedingt Scharfschütze werden, »Burmesen töten!«

Der Hass sitzt tief, doch gelernt und gelebt wird für die Zukunft: Englisch, Mathematik, Erdkunde und Geschichte. Aber auch Burmesisch und die eigene Sprache und Geschichte der Karen, um die kulturelle Identität zu bewahren. »Meine Schüler sind die Zukunft unseres Volkes in einem demokratischen Myanmar. Wir müssen vorbereitet sein«, sagt Lah Mu Say, der Schulleiter und pafft an einer selbst gedrehten Zigarre. Vertreibung und Krieg bestimmten bislang den Rhythmus ihres Lebens und haben Brandzeichen auf der Seele hinterlassen. »Wir wollen Frieden und deshalb bringe ich meinen Schülern bei, zu vergeben. Aber auch, dass sie niemals vergessen dürfen«, sagt der Schulleiter.

Sechzig Jahre Krieg
Myanmar war jahrzehntelang abgeschottet in einer Militärdiktatur, in der Menschenrechte mit Füßen getreten wurden. Geführt von Generälen, die nicht davor zurückschreckten, auf die eigene Bevölkerung und auf Mönche schießen zu lassen, wenn man wagte, mehr Demokratie, Menschenwürde und bessere Lebensbedingungen zu fordern. Die Militärjunta zensierte die Presse, schüchterte Regimegegner ein oder inhaftierte sie und führte an den Landesgrenzen jahrzehntelang einen zähen Krieg gegen rebellierende Minderheiten.
Dann kam der 7. November 2010 und mit ihm die erste Par­lamentswahl seit mehr als zwanzig Jahren. Sie war weder frei noch fair, und deshalb glaubte niemand an die Bekenntnisse der Generäle, die versprachen, die Militärdiktatur in eine Zivilregierung umzuwandeln und das Land in eine Demokratie zu führen.

Ein unerwarteter Reformprozess folgte, so als wolle die neue Regierung verlorene Zeit einfangen: Eine Woche nach den Wahlen entließen die Generäle die Oppositionspolitikerin Aung San Suu Kyi aus dem Hausarrest und erlaubten ihrer Partei, der Nationalen Liga für Demokratie (NLD), an den Nachwahlen im April teilzunehmen. Die staatliche Zensur wurde gelockert, das Internet liberalisiert. Und dass der Präsident ein umstrittenes und von China finanziertes Staudamm-Projekt stoppte, überzeugte viele Zweifler, dass die neue Regierung es offenbar ernst meinte.

Die internationale Gemeinschaft forderte eine Versöhnung zwischen den Konfliktparteien und die Freilassung aller politischen Gefangenen. Im Januar 2012 schlossen die neue Regierung und Rebellenführer der ethnischen Minderheit der Karen einen Waffenstillstand und beendeten damit offiziell einen sechzig Jahre dauernden Krieg. Dennoch kommt es immer noch vereinzelt zu Scharmützeln im Dschungel.

Aufgrund des Krieges flohen Hunderttausende in Flüchtlingslager nach Thailand, nach tagelangen Fußmärschen über Berge und Minenfelder. Oder sie leben als Flüchtlinge im eigenen Land, verstecken sich im Dschungel, in wackeligen Unterkünften aus Bambus und Bananenblättern, wo viele Menschen an Malaria, Hunger oder Erschöpfung sterben und jedes fünfte Kind den fünften Geburtstag nicht erlebt. Kawthoolei nennen die Karen ihre Heimat, »Land ohne Übel«. Es gibt dort weder Krankenhäuser, noch Straßen, Strom oder fließend Wasser. Die Region ist von der Außenwelt abgeschnitten – ein Gefängnis mit Bergpanorama. Und mitten in diesem Krisengebiet im toten Winkel der Weltöffentlichkeit erzieht die verfolgte Minderheit der Karen ihre vom Krieg traumatisierten Kinder in einer im Dschungel verborgenen Schule.

»Die Schüler müssen körperlich fit sein, falls die Soldaten angreifen und sie fliehen müssen«, erzählt der Schulleiter. Aufwachen um vier Uhr in der Früh, anschließend eine Stunde beten, gefolgt von Morgengymnastik, Liegestützen, Bauchmuskeltraining, Dauerlauf. Sport ist hier Überlebenstraining. Anschließend bereiten sie gemeinsam die Mahlzeiten zu, Mädchen und Jungs getrennt: gekochter Reis mit Fischpaste und gestampften Chilischoten; ein eintöniges Einerlei, zweimal täglich. Um acht beginnt der Unterricht. Kampfsport und Gartenarbeit am Nachmittag. Hausaufgaben in der Nacht, bei Kerzenschein. So geht das sechs Tage die Woche. Sonntag ist unterrichtsfrei, dann gehen die Jungs in den Dschungel Affen jagen oder sie kaufen für die Schule Reis bei den Bauern. Die Mädchen pflanzen Gemüse oder putzen die Schulräume.

Es ist ein holpriger Weg in die Zukunft, gepflastert mit Hindernissen. Die Bücher sind alt und zerfleddert, die neun Lehrer zwar motiviert, aber schlecht ausgebildet. Manche von ihnen sind ehemalige Schüler, andere arbeiten ehrenamtlich und noch immer fehlt der passende Lehrer, der Textverarbeitung und Exceltabellen beherrscht. Das Fußballteam kickt ohne Schuhe und ständig fiebert jemand an Malaria, weil es keine Medikamente gibt.
Es ist Weihnachten. Seit Tagen laufen wir auf Schleichwegen durch den dichten Dschungel, durch endlose Bambus- und Pinienwälder, queren Gebirgsbäche und steile Bergkämme, vorbei an Dörfern aus Pfahlhütten, wie mit Pinsel und Malkasten in Hänge und Täler getupft. Wir schlafen bei Familien in Dörfern, in Flüchtlingslagern oder im Wald.

Anfangs wandern wir nur nachts, wegen der Soldaten in der Nähe. Das Laufen ist zur Routine geworden. Acht, zehn, einmal sogar siebzehn Stunden am Tag. 30 Kilometer pro Tag. Der Tag besteht aus Laufen, Schlafen, Aufstehen, zwischendurch gibt es eine Schale Reis oder gebratene Fertignudeln.

600.000 Tote haben Myanmars ethnische Konflikte bis heute gefordert. Die meisten der mehr als 100 verschiedenen Minderheiten haben den bewaffneten Kampf gegen die 400.000 technologisch weit überlegenen Soldaten der staatlichen Armee aufgegeben und einen Waffenstillstand unterschrieben.

Ausnahmezustand als Alltag
Eh Ka Lu will helfen. Er ist vom Stamm der Karen, 29 Jahre alt und ein Sanitäter der »Free Burma Rangers«. Die Organisation dringt tief in die Krisengebiete Myanmars vor, um Verbrechen und Menschrechtsverletzungen der Regierung zu dokumentieren. »Bewaffnet« sind sie mit Lebensmitteln, Medikamenten, Arztbesteck, Funkgeräten und Videokameras. Wenn Eh Ka Lu redet, klingt er schüchtern. Abends am Lagerfeuer erzählt er aus seinem Leben. Er findet Erfüllung in seinem Beruf als Dschungeldoktor, kann aber die Traurigkeit nicht abschütteln. Wenn seine Gefährten abends am Lagerfeuer sitzen, auf der Gitarre spielen, die handgedrehten myanmarischen Zigarren rauchen und Popsongs singen, ist Eh Ka Lu nicht dabei. Lieber besucht er seine Patienten, legt er ihnen eine Infusion oder schiebt ihnen ein Kissen unter den Rücken. Das Schlimmste sei für ihn, wenn er Flüchtlingen in die Augen sehe und wisse, dass sie bald sterben würden.

Drei Monate lang ist Eh Ka Lu durch das Land gezogen. Jetzt ist er auf dem Rückweg in die Flüchtlingslager in Thailand, wo er sich bei seiner Familie ein paar Monate ausruhen möchte. Während des langen Marsches erzählt Eh Ka Lu mir seine Geschichte: Sie wollten gemeinsam jagen gehen. Er fand seinen Cousin auf der Lichtung, auf der sie verabredet waren – ermordet. In seinem Mund steckte ein Zettel. Eine Warnung der Armee an die Überlebenden: »Legt euch nicht mit der Regierung Myanmars an, sonst passiert euch das Gleiche.« Manchmal denkt er, es wäre doch besser, ein Gewehr zu nehmen, im Dickicht auf die Regierungssoldaten zu warten und zu schießen. Doch statt den Cousin zu rächen, beschloss Eh Ka Lu Sanitäter zu werden. Ein paar Wochen später schloss er sich den »Free Burma Rangers« an. »Meine Aufgabe ist es, meinem Volk zu helfen«, sagt er.

»Liebe deine Nation«, bedeutet Eh Ka Lu in der Sprache der Karen. Seine Kameraden heißen Lachendes Wasser, Goldener Fels, Glänzendes Silber oder Hoffnung – je verzweifelter die Situation, desto schöner die Namen. Sie alle wuchsen im Krieg auf oder in Flüchtlingslagern.

Am nächsten Morgen erreichen wir das Etappenziel Ler Mu Plaw, ein Dorf am Yunzalin-Fluss. Es hat sich herumgesprochen, dass die Rangers kommen. Von überall strömen Menschen herbei, Hunderte kommen aus den Bergen: Mütter mit unterernährten Kindern, Schwangere, Flüchtlinge, Greise, Rebellen, einbeinige Minenopfer mit Krücken, sogar ein Weltkriegsveteran. Sie berichten von Kindern, die man vor den Augen ihrer Eltern zum Übungsschießen an Bäume hängt. Von Massenvergewaltigungen und von Alten, die in ihren Hütten verbrennen, weil sie zu schwach für die Flucht sind. Von Dorfbewohnern, die man als menschliche Schutzschilde durch Minenfelder treibt und Männern, die in Militärcamps als Zwangsarbeiter schuften müssen.

Der Ausnahmezustand ist hier Alltag, die Felder können oft weder geerntet noch bestellt werden oder die Ernte wird niedergebrannt. Alles dreht sich um das Sammeln von Neuigkeiten und Gerüchten. Sind die Soldaten wieder abgezogen? Wo befindet sich die Armee? Gab es neue Kämpfe oder Vertreibungen? Fragen, die den Tag bestimmen. Eh Ka Lu breitet eine Bastmatte am Boden aus, holt Desinfektionsmittel, Pillen und Spritzen aus seinem Rucksack. Er trägt ein schwarzes T-Shirt mit der Aufschrift 8.8.88, eine Erinnerung an den damaligen Volksaufstand. Im Akkord zieht er Zähne, öffnet Abszesse, klopft Bäuche ab und setzt Spritzen. Andere verteilen Decken und Moskitonetze, bauen Plumpsklos, geben Fertignudeln und Schokoriegel aus, stellen Solarzellen auf oder richten tragbare Satellitenschüsseln in den Himmel und tippen auf Laptops: modernes Gerät, um Unrecht unmittelbar ins Internet zu stellen.

Mehr als zweihundert Patienten hat Eh Ka Lu heute gesehen. Er will schon einpacken, als ein Mann ihn in eine Bambushütte bittet. Auf dem Boden, in einer Blutlache liegt He Gey Say mit schmerzverzerrtem Gesicht, ihre Unterschenkel sind angeschwollen. Die 22-Jährige hatte gerade eine Fehlgeburt. Dem Tod ist sie näher als dem Leben. Eh Ka Lu lächelt, redet sanft auf sie ein, während er versucht, eine Vene zu finden, um eine Infusion zu legen. Er zerstampft ein paar Pillen, die er in gekochtem Wasser auflöst und dem Mädchen in den Mund tröpfelt. »Gegen die Schmerzen«, sagt er und streicht ihr eine Haarsträhne aus dem verschwitzten Gesicht. Mehr kann er nicht tun, und das macht ihn wütend. Wenn er doch nur ein richtiger Arzt wäre. Dann würde dieses Mädchen vielleicht ein Kind im Arm halten.

Ein Dutzend Ranger starben in den vergangenen Jahren. ­Manche wurden von Soldaten gefangen genommen und zu Tode gefoltert. Andere traten auf Minen, erlagen der Malaria oder ertranken im Fluss Salween. Ich frage ihn, ob er Angst hat? »Manchmal schon.« Hoffnung? »Eher nicht.« Die sei ihm irgendwo im Dschungel verloren gegangen. Acht Monate im Jahr verbringt er in Myanmar, den Rest des Jahres in einem Flüchtlingslager in Thailand. Seine beiden Brüder hat er seit zwei Jahren nicht mehr gesehen, und seine Freundin kennt ihn fast nur von Fotos.

Eh Ka Lu ist stolz, zu den Rangern zu gehören, Teil eines Ganzen zu sein. So hat sein Leben einen Sinn. Seine Arbeit werde die Situation aber nicht ändern. »Für die Leute, die ich behandle, macht es trotzdem einen Unterschied.« Mehr als 700.000 Menschen haben die Rangers in den vergangenen zwölf Jahren behandelt. Irgendwann, wenn der Krieg nur noch ein böser Traum ist, möchte Eh Ka Lu Medizin studieren. »Aber dann bin ich vielleicht schon zu alt«, sagt er und döst ein, mit dunklen Ringen um seine geschlossenen Augen.

Mehr als eineinhalb Jahre sind inzwischen vergangen. Ich weiß nicht, was aus Eh Ka Lu oder den Schülern und Lehrern der New Generation School geworden ist. Ob sie noch leben oder in die Flüchtlingslager geflohen sind. Aber Eh Ka Lu darf wieder hoffen, dass seine Familie in die Berge des Karen-Staates zurückkehren kann, um dort in Frieden zu leben. Manchmal bekomme ich E-Mails, in denen steht, dass ein Dorf niedergebrannt wurde oder dass trotz des Waffenstillstands mehr Soldaten im Karen-Staat stationiert werden. Es sei schwer, sich an den Waffenstillstand zu halten, Vertrauen aufzubauen. Und in die vielen guten Nachrichten aus Myanmar mischen sich auch erschreckende: Die Rebellen der Kachin, einer anderen ethnischen Minderheit im Norden Myanmars, befinden sich weiterhin im Krieg mit dem Militär.

Der Autor ist Journalist und lebt in Manila.

Minderheiten in Myanmar
Die Karen, auch Kayin genannt, bilden die drittgrößte ethnische Gruppe im Vielvölkerstaat Myanmar. Sie werden ebenso wie andere Minderheiten von der Zentralregierung gegenüber der burmesischen Bevölkerungsmehrheit diskriminiert. Seit der Unabhängigkeit 1948 fordern sie mehr Autonomie oder eine Abspaltung. Seit Jahrzehnten schwelt ein Bürgerkrieg zwischen Rebellengruppen und der Armee. Vor allem die Zivilbevölkerung in den Minderheitengebieten wurde dadurch Opfer von Zwangsarbeit, Folter und Vergewaltigungen. Hunderttausende wurden von der Armee aus ihren Dörfern vertrieben. Nach Recherchen von Amnesty handelt es sich um Menschenrechtsverletzungen in einem solchen Ausmaß, dass sie Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellen. Bisher wurde dafür niemand zur Rechenschaft gezogen. Mittlerweile hat die Regierung mit vielen Minderheiten Waffenstillstände geschlossen, im Januar 2012 auch mit den Karen-Rebellen. Es gibt jedoch kaum Anzeichen, dass die Regierung ernsthaft die Diskriminierung der Minderheiten beenden will.

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