Pressemitteilung Russische Föderation 25. Mai 2018

Russland / Fußball-WM 2018: Pressegespräch am 30. Mai in Berlin

Fußballbegeisterung darf Menschenrechtsverletzungen nicht vergessen machen: Systematische Unterdrückung der Zivilgesellschaft in Russland

Wann:
Mittwoch, 30. Mai 2018
15 Uhr
                                
Wo:
Amnesty International, 4. Etage
Zinnowitzer Straße 8
10115 Berlin

Wer:
Peter Franck, Russland-Experte bei Amnesty International in Deutschland

 

BERLIN, 25.05.2018 – Im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 (14. Juni bis 15. Juli) informiert Amnesty International über die Menschenrechtslage in Russland:
Die russische Regierung verletzt Menschenrechte wie die Meinungs- und Versammlungsfreiheit. Sie geht willkürlich gegen Menschenrechtsverteidiger, Oppositionelle und Nichtregierungsorganisationen im eigenen Land vor. Trotz dieser Repressionen setzen sich Menschenrechtler weiterhin für die Einhaltung menschenrechtlicher Standards ein.  

Durch ein sogenanntes „Agentengesetz“ wird die Arbeit zivilgesellschaftlicher Organisationen enorm behindert: Nichtregierungsorganisationen werden beim Justizministerium als „ausländische Agenten“ registriert, wenn sie finanzielle Unterstützung aus dem Ausland erhalten und – wie es im Gesetz vage heißt – „politisch tätig“ sind. Als „Agenten“ eingetragene Organisationen unterliegen strengen Kontrollen und Berichtspflichten und müssen diese stigmatisierende Bezeichnung auf allen Veröffentlichungen tragen. Aktuell sind davon 85 Organisationen betroffen, darunter fast alle Menschenrechtsorganisationen im Land.

Bitte akkreditieren Sie sich bei Interesse bis Dienstag (29.05.2018), 14 Uhr, per E-Mail an presse@amnesty.de.

Weitere Informationen finden Sie unter bit.ly/AmnestyRusslandZivilgesellschaft.

 

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