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Präsident Obama: Edward Snowden begnadigen!

Edward Snowden hat einzig und allein im Interesse der Öffentlichkeit gehandelt: © RADiUS-TWCEdward Snowden hat einzig und allein im Interesse der Öffentlichkeit gehandelt: © RADiUS-TWC

22. September 2016 - Als Edward Snowden im Jahr 2013 Unterlagen des US-Geheimdienstes an Medienschaffende weitergab, wollte er Menschen auf der ganzen Welt über die heimliche Verletzung ihrer Privatsphäre aufklären: Damit wir selbst entscheiden können, in was für einer Welt wir leben wollen.

Sein mutiges Handeln hat die Welt verändert. Er hat eine internationale Debatte angestoßen, in deren Folge Gesetze geändert und Maßnahmen zum besseren Schutz unserer Privatsphäre ergriffen wurden. Kommunikations- und Medienunternehmen bemühen sich nun, unsere persönlichen Informationen besser zu schützen.

Dennoch droht Edward Snowden eine jahrzehntelange Haftstrafe auf Grundlage von Anti-Spionage-Gesetzen aus der Zeit des Ersten Weltkriegs, die das Whistleblowing im Dienste der Öffentlichkeit mit der Weitergabe von Staatsgeheimnissen an Feinde der USA gleichstellen. Ohne ein faires Verfahren und die Möglichkeit, sich auf den Schutz des öffentlichen Interesses zu berufen, hat er keine andere Wahl, als in Russland zu verharren.

Amnesty International, die American Civil Liberties Union (ACLU) und viele andere bekannte Organisationen und Personen fordern Präsident Obama dazu auf, Edward Snowden zu begnadigen. So auch der bekannte Regisseur Oliver Stone, dessen Film "Snowden" (Kinostart 22. September) anhand einer sehr persönlichen Geschichte zeigt, wie die Geheimdienste unsere Privatsphäre aushöhlen.

Werden Sie aktiv! Unterzeichnen Sie die Online-Petition und fordern Sie Präsident Obama dazu auf, Edward Snowden zu begnadigen!