Aktuell Irak 19. Juni 2014

Weltflüchtlingstag: Versagen des UN-Sicherheitsrates zwingt Millionen in die Flucht

"Während Mitgliedsstaaten aus Machtinteressen Lösungen blockieren, müssen Menschen sterben oder sich auf die Flucht begeben"

"Während Mitgliedsstaaten aus Machtinteressen Lösungen blockieren, müssen Menschen sterben oder sich auf die Flucht begeben"

20. Juni 2014 – Anlässlich des Weltflüchtlingstages fordert Amnesty International in Deutschland den UN-Sicherheitsrat auf, sich entschlossener für den Schutz von Zivilistinnen und Zivilisten in Syrien einzusetzen.

"Das Versagen des UN-Sicherheitsrates hat zu der weltweit größten Flüchtlingskrise geführt. Er muss endlich den internationalen Strafgerichtshof einschalten", sagt Selmin Çalışkan, Generalsekretärin von Amnesty International in Deutschland. "Der Schutz von Zivilisten und Zivilistinnen in Syrien muss der Mindestanspruch vom UN-Sicherheitsrat sein."

Untätig sei dieser auch mit Blick auf die Krisen im Südsudan, der Zentralafrikanischen Republik und im Irak. Politische Loyalitäten, Gleichgültigkeit und Eigennutz verhinderten, dass Menschen geschützt werden. "Während Mitgliedsstaaten aus Machtinteressen Lösungen blockieren, müssen Menschen sterben oder sich auf die Flucht begeben", sagt die Generalsekretärin.

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Deutschland muss mehr Flüchtlinge aus Syrien aufnehmen!

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