Syrien
Syrische Sicherheitskräfte beobachten, wie Familien in einem Konvoi der Vereinten Nationen aus der Stadt Suweida evakuiert werden (22. Juli 2025).
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Überblick: Menschenrechtslage in Syrien
- Der neu eingesetzte Präsident bildete 2025 eine Übergangsregierung. Die Regierungsbehörden richteten eine Nationale Kommission für Übergangsjustiz und eine Nationale Kommission für vermisste Personen ein.
- Fünf hochrangige Vertreter der ehemaligen Regierung wurden wegen Verbrechen während der Assad-Ära vor Gericht gestellt.
- Sowohl Regierungskräfte als auch Mitglieder des Militärbündnisses SDF (Syrische Demokratische Kräfte) waren im Nordosten Syriens weiterhin für willkürliche Inhaftierungen verantwortlich.
- Mehr als 30.000 Menschen befanden sich in Gewahrsam der SDF und erlitten Menschenrechtsverletzungen.
- Regierungstruppen, von der Regierung unterstützte Kräfte und Milizionäre töteten Angehörige der alawitischen Minderheit und richteten Mitglieder der drusischen Gemeinschaft außergerichtlich hin.
- Bewaffnete drusische Gruppen und beduinische Kämpfer begingen in der Provinz Suweida schwere Menschenrechtsverstöße, indem sie Menschen entführten und rechtswidrig töteten und Wohnhäuser niederbrannten.
- Die Behörden untersuchten die Entführungen zahlreicher alawitischer Frauen und Mädchen nicht wirksam und zogen die Verantwortlichen nicht zur Rechenschaft.
- In Syrien herrschte die schwerste Dürre seit Jahrzehnten, was die humanitäre Krise noch verschärfte.
- Israel hielt weiterhin die Golanhöhen besetzt und stationierte Truppen in der entmilitarisierten Pufferzone der Vereinten Nationen.