Amnesty Journal 22. Juli 2015

Zur modernen Folter gehört ein Arzt. Oppositionelle in einem syrischen Gefängnis.

Dr. Jekyll und Mr. Hyde

Ärzte und andere Heilberufe genießen höchste gesellschaftliche Anerkennung. Ihr ethischer Kodex verpflichtet sie, den Menschen zu helfen, die sich ihnen ­anvertrauen. Doch zugleich gibt es kaum eine Berufsgruppe, die in zahlreichen ­Ländern so intensiv in Folterpraktiken involviert ist.

Von Uta von Schrenk

Ich wurde peinlich genau von einem Arzt untersucht. Er hat mich über meine Familie befragt, über chronische oder akute Erkrankungen und darüber, ob Teile meines Körpers wegen vorheriger Erkrankungen empfindlich seien. Ich dachte, dass ich die Folter reduzieren könnte, wenn ich ihm diese Informationen gebe. Stunden später verstand ich den wirklichen Grund für das Interesse des Arztes: Ich hörte seine Stimme, ohne Zweifel, die sagte: 'Es ist alles in Ordnung, ihr könnt weitermachen.'"

Dies sind die zu Protokoll gegebenen Erinnerungen des Psychoanalytikers C. Chelala, der in Uruguay während der ­Militärdiktatur von 1976 bis 1985 gefoltert wurde.
Ärzte assistieren bei Folter und Misshandlung oder legen selbst Hand an. Psychologen erarbeiten Methoden für die sogenannte "Weiße Folter", die keine sichtbaren Spuren hinterlässt, oder "optimieren" grausame Verhörmethoden.

Im Februar protestierte der Weltärztebund (WMA) in einem Brief an den saudi-arabischen König gegen die Auspeitschung des Bloggers Raif Badawi – und gegen die "Standardprozedur" in dem Land, wonach Ärzte die körperliche Fitness von Inhaftierten bescheinigen, bevor diese ausgepeitscht werden. Dies mache die Mediziner zu Komplizen von Folter, so die internationale Ärztevereinigung.

Zwischen 2002 und 2007 wurden mindestens 119 Menschen in US-Geheimgefängnissen gefoltert. Psychologen haben Millionen Dollar damit verdient, Verhörmethoden für Militär und ­Geheimdienst auszuarbeiten und effektiver zu gestalten (mehr dazu Seite 20). Das bescheinigt der offizielle CIA-Folterreport des US-Senats. Und Ärzte und Pfleger haben bei Folter und grausamer, unmenschlicher und erniedrigender Behandlung der US-Gefangenen "mitgewirkt". So lautet der Vorwurf des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz.

In Syrien haben Ärzte und medizinisches Personal verletzte Oppositionelle, die sich gegen das Regime von Baschar al-Assad gestellt hatten, in staatlichen Krankenhäusern gefoltert. Das ­berichtete eine Amnesty-Delegation 2011. Die Krankenhäuser seien zu "Instrumenten der Unterdrückung" geworden, heißt es in dem Bericht.

Ist Folter unter medizinischer Betreuung eine seltene Perversion innerhalb des Berufsbildes, die Tat weniger fehlgeleiteter Sadisten? Wohl eher nicht. Steven Miles, Professor für Medizinische Ethik an der Universität von Minnesota, schreibt in einem Beitrag für das Fachmagazin "The Lancet", "die Beteiligung von Medizinern an Folterungen und Misshandlungen von Inhaftierten ist in den (…) Ländern, die Folter praktizieren, üblich".

In mehr als 140 Ländern wird nach Erkenntnissen von Amnesty auch heute noch gefoltert. Ärzte attestieren Inhaftierten die Tauglichkeit für Misshandlungen. Ärzte überwachen Vitalzeichen während der Folter. Ärzte geben das Signal, Misshandlungen zu intensivieren. Ärzte empfehlen und entwickeln Techniken, Narben auf ein Minimum zu reduzieren. "Etwa ein Drittel bis nahezu die Hälfte aller überlebenden Folteropfer berichtet von Ärzten, die die Misshandlungen überwacht haben", so Steven Miles.

Diese Zahlen umfassten allerdings weder Opfer, die keine beteiligten Ärzte sahen, noch jene, die an den Folterungen starben – und bei denen Ärzte eine natürliche Todesursache bescheinigten. Sein bitteres Fazit: "Es sind weitaus mehr Ärzte an Folterungen Inhaftierter beteiligt als in Programmen beschäftigt, die überlebende Folteropfer behandeln."

Welcher Systematik die Einbeziehung von Ärzten bei Folter folgt, erklärt der Medizinethiker Holger Furtmayr, der das Istanbul-Protokoll der UNO, das internationale Standards für die Untersuchung und Dokumentation von Folter festlegt, mit ins Deutsche übersetzt hat: "Es kommt vermutlich eher auf den Grad der 'Professionalisierung' der Folter an, ob in der Regel ­unter direkter ärztlicher oder psychologischer Beilhilfe gefoltert wird. Wenn zum Beispiel, was vor ein paar Jahren noch häufiger vorkam, jemand auf einem türkischen Polizeirevier gefoltert wurde, war sehr wahrscheinlich kein Arzt zugegen." Zur modernen und gezielten Folter gehört ein Arzt, spontane Übergriffe und Brachialmethoden kommen ohne ihn aus.

Doch wie kommt ausgerechnet eine Berufsgruppe, deren ­Tätigkeit ein hohes Maß an ethischer Kompetenz voraussetzt, dazu, ihren Verhaltenskodex zu verraten? Ärzten werden höchs­te gesellschaftliche Anerkennung und Vertrauen entgegengebracht. Der hippokratische Eid verpflichtet den Arzt, Menschen zu helfen und ihnen nicht Schaden oder Schmerzen zuzufügen. Auch von Psychologen erwartet man, dass sie in seelischer Not helfen und nicht das Gegenteil bewirken.

Was macht Dr. Jekyll zu Mr. Hyde?

"Sie haben hier sehr unterschiedliche Täterprofile", sagt Thomas Wenzel, Professor für Sozialpsychiatrie und Experte zum Thema aus Wien. "Vielen Ärzten ist gar nicht bewusst, dass ihr Verhalten ethisch nicht haltbar ist – weil sie die internationalen Richtlinien gar nicht kennen." So sei vielen etwa die "Declaration of Malta" nicht geläufig, die dem Arzt die Unterstützung von Zwangsernährung bei Hungerstreikenden untersagt.

Auch sei vielen nicht klar, dass sie sich – juristisch betrachtet – an Folter indirekt beteiligen, sobald sie die gesundheitlichen Folgen von Folter und damit den Vorgang selbst nicht dokumentieren. "Es gibt aber auch Ärzte, die selbst bedroht werden, wenn sie Folter auch nur dokumentieren", sagt Wenzel. Eine Gruppe also, die selbst Schutz braucht, damit sie andere schützen kann. "Und es gibt jene, die sehr wohl wissen, was sie tun und sich dennoch an den Taten beteiligen – siehe die Psychologen, die die Verhörmethoden für den US-Geheimdienst und das Militär im 'War on Terror' ausgearbeitet haben", so Wenzel.

Der Medizinethiker Holger Furtmayr weist darauf hin, dass Folter oft auch einen "ideologischen Überbau" habe, wie etwa bei der Beteiligung von Ärzten an der Folter in den lateinamerikanischen Militärdiktaturen: "Die Folterer wähnen sich auf der Seite des moralisch Richtigen". Folter wird in die eigene Berufsethik integriert, das Quälen des Schutzbefohlenen wird zum Teil des Jobs – vor allem bei Militärärzten ist diese Gefahr groß.

Und die Opfer?

Die Dunkelziffer der Opfer ist bedrückend hoch. Etwa 80 Prozent der Folteropfer werden nicht als solche erkannt – das zeigt eine Studie aus den USA. "Das liegt auch daran, dass die Opfer nicht über die erlittene Folter sprechen", sagt Sozialpsychiater Wenzel. Gründe seien unter anderem Scham, Schuldgefühle oder kulturelle Hintergründe – in vielen Ländern spricht man nicht über psychische Beeinträchtigungen, weil man dann gesellschaftlich stigmatisiert würde.

Umso wichtiger ist es, Standards bei der Begutachtung und Behandlung von Folteropfern zu setzen – gerade in den Ländern, in denen die Opfer Asyl suchen. "Wir müssen es erst einmal schaffen, Folteropfer zu erkennen, zu schützen und zu behandeln", sagt Wenzel. "Der nächste Schritt ist die Strafverfolgung der Täter."
Eine Traumatisierung durch Folter zu erkennen, ist nicht einfach. Die Symptome können vielfältig sein: Von massiven Angststörungen bis zu psychosomatischen Kopfschmerzen sind viele Krankheitsbilder möglich. Das macht auch den Umgang mit Folteropfern so schwierig.

"Die Frage, die ich mir als Arzt stellen muss, ist: War dieser Patient, der da vor mir sitzt, einer Risikosituation ausgesetzt? Aus welchem Land kommt er? Aus welcher Region? War er im Gefängnis? Welche Symptome zeigt er?", sagt Sozialpsychiater Wenzel. Die Foltertechniken unterscheiden sich von Land zu Land. Die Folgen psychischer Folter sind anderer Art als die Folgen körperlicher Gewalt: "Schläge auf Fußsohlen und Unterschenkel hinterlassen Narben und typische Schmerzen. Isolationshaft und sexuelle Erniedrigung hinterlassen seelische, aber keine sichtbaren Folgen." Medizinisch betrachtet also ein schwieriges Terrain.

Entsprechend schlecht ist die Versorgung. Auch in Deutschland. Statistiken zufolge muss Deutschland für das Jahr 2015 mit mehr als 150.000 traumatisierten Flüchtlingen rechnen – nicht alle sind Folteropfer, aber viele. Doch es fehlt an Früherkennung, an Diagnostik und an Therapieplätzen. Die psychosozialen Behandlungszentren, die sich auch durch das Engagement von Amnesty in Deutschland gegründet haben, können nur ­einen Bruchteil des Bedarfs decken, nach eigenen Angaben 15 Prozent (mehr dazu Seite 25).

Amnesty fordert deshalb die Bundesregierung auf, für die nötige medizinische und psychologische Behandlung von durch Folter traumatisierten Asylsuchenden zu sorgen. Dazu ist sie auch verpflichtet laut der alten und der neuen EU-Aufnahme-Richtlinie für Flüchtlinge, die bis spätestens Sommer 2015 umgesetzt sein müsste. Müsste. Es komme zu Verzögerungen, heißt es.

Hans-Wolfgang Gierlichs, ehemals Leiter einer psychoso­matischen Klinik und engagierter Gutachter für Traumafolgen, nimmt das erste Glied dieser bislang nicht funktionierenden Versorgungskette in den Blick: "Zuerst einmal muss sich die ­Politik zu einer Früherkennung durchringen." Früherkennung aber bedeutet geschultes Personal – Sozialpädagogen, Ärzte, Psychologen –, das in den Erstaufnahmeeinrichtungen nach traumatisierten Menschen Ausschau hält, sie einer Behandlung zuführt und ihren Schutzstatus bestätigt.

Denn Patienten mit ­einer Posttraumatischen Belastungsstörung, und da schließt sich der Kreis, dürfen nicht abgeschoben werden. Doch ein ­solches Modell setzt eine beherzte Wende der deutschen Asyl­politik voraus. "Leider ist der Abschreckungsgedanke immer noch sehr stark in der deutschen Politik", so der Befund Gierlichs. Es werde befürchtet, dass noch mehr Flüchtlinge kommen würden, wenn sie hier eine angemessene Behandlung ihrer Traumafolgestörungen erwarten könnten.

Amnesty geht jedoch noch einen Schritt weiter: Die Bundesregierung müsse dafür sorgen, "dass Ärzte und Psychotherapeuten in Deutschland in die Lage versetzt werden, Traumatisierungen bei Asylsuchenden zu identifizieren und die Patienten entsprechend zu behandeln oder an spezialisierte Stellen zu ­verweisen". Zu viele Fälle blieben sonst unerkannt.

Dabei gibt es seit langem bewährte Standards im Umgang mit Folteropfern. Grundlegend ist das Istanbul-Protokoll der Vereinten Nationen, das 1999 veröffentlicht und 2001 als Handbuch herausgegeben wurde. Darin sind Richtlinien für eine rechtliche und medizinische Untersuchung von Folter und Misshandlungen festgelegt.

Dazu gehören etwa Fragetechniken im Gespräch mit Folteropfern, Vorgaben für forensische Untersuchungen, für strafrechtliche Ermittlungen, die Sicherung von Beweisen oder psychiatrische und psychologische Begutachtungen. Die entsprechenden Standards fristen jedoch trotz ihres langjährigen Bestehens "weitgehend ein Schattendasein" in Ärztekreisen, wie es auf der Homepage der Professur für Ethik in der Medizin an der Universität Erlangen-Nürnberg heißt.

Zwar hat die Bundesärztekammer das Curriculum "Begutachtung psychisch reaktiver Traumafolgen in aufenthaltsrechtlichen Verfahren" in ihr Fortbildungsangebot aufgenommen und den Landesärztekammern auch empfohlen. Allerdings ­bieten nicht alle Ärztekammern die Fortbildung an. Und das Thema ist nicht beliebt. "Leider gibt es eine sehr geringe Kompetenz und Bereitschaft unter Ärzten, sich mit Traumafolgen zu beschäftigen", sagt Gierlichs, der das Curriculum vor 14 Jahren mitentwickelte. Dementsprechend bescheiden fällt die Liste der zertifizierten Gutachter für Traumafolgen aus. Nur Bayern, Baden-Württemberg, Berlin, Hessen und Nordrhein-Westfalen führen überhaupt jeweils bis zu einem Dutzend Ärzte auf, die eine Traumatisierung erkennen und behandeln können.

"Misshandlungen zu erkennen, dafür werden wir Ärzte im Studium sensibilisiert – und insbesondere Orthopäden, Kinder- und Frauenärzte, Psychiater, Psychotherapeuten, Allgemeinärzte und Chirurgen spezifizieren dies in ihrer Weiterbildungszeit zum Facharzt/zur Fachärztin. Die Folgen von Misshandlungen sind jedoch ein Stiefkind in der ärztlichen Fortbildung", räumt Ulrich Clever, ehrenamtlicher Menschenrechtsbeauftragter der Bundesärztekammer, ein.

Er sieht hierfür allerdings auch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und die nachgeordneten Erstaufnahmestellen für Flüchtlinge in der Verantwortung. "Die Behörden sind nicht gezwungen, unsere zertifizierten Ärzte, Psychiater und Psychologen, die das Curriculum absolviert haben, als Gutachter für Traumafolgen anzufordern." Dies bedeute für die Flüchtlinge, dass ein Großteil ihrer Gutachter nicht ausreichend geschult sei – und für die Ärzte fehle der Anreiz, sich entsprechend fortzubilden. "Ein sehr ärgerlicher Zustand", so Clever.

Alles in allem scheint die Forderung von Amnesty, die Richtlinien des Istanbul-Protokolls in die Lehrpläne der Ärzte- und Therapeutenausbildung zu integrieren und ausreichende Fortbildungen zu diesem Thema anzubieten, einen wunden Punkt in der Ärzteschaft zu berühren. Oder wie Gierlichs es formuliert: "Es gibt viel zu wenig Diagnostik im Bereich Traumatisierung. Dafür bräuchten wir ganz andere Zahlen von ausgebildeten ­Ärzten."

Doch es rumort auch in der internationalen Ärzteschaft ob der eigenen Rolle im Umgang mit Folter. Mitglieder des Welt­ärztebundes fordern seit mehreren Jahren eine Überarbeitung der 1975 verabschiedeten "Erklärung von Tokio". Diese ist durchaus ein Meilenstein in der medizinischen Ethik: Sie ver­urteilt die Beteiligung von Medizinern an Folterungen, grausamen, unmenschlichen oder erniedrigenden Vorgängen sowie jegliche Handlungen, die die Fähigkeit des Opfers herabsetzen, derartiger Behandlung zu widerstehen. Sie dient vielen medizinischen Richtlinien als Mustervorlage.

Und der Weltärztebund hat die Erklärung auch mehrfach überarbeitet, dennoch, so die Kritiker, zu denen auch der US-amerikanische Medizinethiker Miles gehört, müsse sie die Rolle und Verantwortung von Medizinern in den Folter praktizierenden Ländern deutlicher herausstellen – und Wege aufzeigen, wie diese beruflich und strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden könnten. Miles, der sich in seinem neuen Buch "Doctors who torture" mit der Straflosigkeit von an Folter beteiligten Ärzten beschäftigt, vermutet, "dass der Weltärztebund sich wohl nicht mit der Frage der Verantwortlichkeit auseinandersetzen will".

Die Autorin ist Journalistin und lebt in Berlin.

Weitere Informationen:
www.sbpm.de: Zertifizierte Traumafolgen-Ärzte/-Psychologen
in Deutschland.
http://doctorswhotorture.com: Internationale Dokumentation von Fällen, in denen Ärzte für die Beteiligung an Folter bestraft wurden.

Lückenhafte Strafverfolgung
Die Strafverfolgung von Ärzten, die an Folter beteiligt waren, ist lückenhaft. Bislang wurden nur vereinzelt Ärzte zur Rechenschaft gezogen. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Griechenland das erste Land, in dem sich 1975 ein Arzt wegen Beteiligung an Folter vor einem Kriegsgericht verantworten musste. In den achtziger Jahren verhängten Gerichte in Argentinien, Chile und Uruguay Freiheitsstrafen wegen ärztlicher Mitwirkung an Folter in Zeiten der ­Militärdiktatur, teilweise wurden Approbationen von den Ärztekammern ausgesetzt oder zurückgezogen. Auch in Südafrika ging man in den achtziger Jahren juristisch gegen Ärzte vor. In den neunziger Jahren kamen Brasilien und Ruanda dazu. Seit 2000 haben Guyana, Pakistan, Sri Lanka und Großbritannien Ärzte für die Mitwirkung an Folter bestraft. Internationale Gerichte verurteilten serbische Ärzte wegen Kriegsverbrechen.

Folter im Dienst der Wissenschaft
Ärzte foltern nicht nur im Auftrag von Machthabern oder Staaten. Ärzte foltern auch, um zu forschen. In der Antike sezierten alexandrinische Ärzte Menschen bei lebendigem Leibe – dies war der grausame Beginn der modernen ­Anatomie. Deutsche Ärzte traktierten im Ersten Weltkrieg Menschen, neben denen Granaten eingeschlagen hatten, mit Elektroschocks. Sie wollten auf diese Weise die Reaktionen dieser sogenannten "Kriegshysteriker" testen. ­Nationalsozialistische Ärzte nahmen sadistische Unter­suchungen an KZ-Häftlingen vor – im Dienste einer rassistischen Wissenschaft.

Weitere Artikel