Kultur Deutschland 29. Oktober 2018

Deutscher Menschenrechts-Filmpreis 2018

Fünf Produktionen werden ausgezeichnet
Porträtfoto einer Frau zwischen mehreren Schiffstauen und vor ruhigem Meer im Hintergrund

Schauspielerin Susanne Wolf als Rike im Drama "Styx"

Zum elften Mal ehrt der Wettbewerb die besten deutschsprachigen Produktionen, denen es gelingt, das Thema Menschenrechte überzeugend darzustellen.

Aus 382 eingereichten Wettbewerbsbeiträgen wählten die Jurys fünf herausragende Film- und Fernsehproduktionen in den Kategorien "Langfilm", "Kurzfilm", "Magazinbeitrag", "Hochschule" und "Amateure" aus. Außerdem wurde aus allen Einreichungen ein Bildungspreis ermittelt:

 

  • Kategorie Langfilm
: "Styx" 
von Wolfgang Fischer, Drama von 2018, 94:00 Minuten
  • 
Kategorie Kurzfilm:
 "Joe Boots" von Florian Baron, Dokumentarfilm von 2017, 30:00 Minuten

  • Kategorie Magazinbeitrag:
 "Erst integrieren, dann abschieben: Deutschlands absurde Asylpolitik" 
von Naima El Moussaoui und Ralph Hötte, Magazinbeitrag/Politmagazin von 2017, 10:00 Minuten
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Kategorie Hochschule
: "Thinking like a Mountain" von Alexander Hick, Dokumentarfilm von 2018, 71:00 Minuten
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Kategorie Amateure: "Just a normal Girl" von Vanessa Ugiagbe, Dokumentarfilm von 2018, 25:00 Minuten

  • Kategorie Bildung
: "Der Tatortreiniger – Sind Sie sicher?"
 Von Arne Feldhusen und Mizzi Meyer, Serie & Unterhaltung, 2016, 30 Minuten

"In den sechs Preisträger-Filmen spiegeln sich sowohl die hohe Qualität der vorgelegten Filme als auch die Vielfalt behandelter Themen wider, die vom Themenkomplex Flucht und Integration über Chancengleichheit von Menschen mit Behinderungen bis zu Filmen beispielsweise zum Thema kulturelle Identität reichen", sagt Klaus Ploth, Mitglied des Veranstalterkreises des Wettbewerbs.

In den Filmen wurde erneut sichtbar, dass Menschenrechte weiter unter Druck stehen – in Europa, weltweit – aber auch in Deutschland.

Klaus
Ploth
Mitglied des Veranstalterkreises des Wettbewerbs

Die 11. Verleihung des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises wird am 8. Dezember 2018 erneut in der Nürnberger Tafelhalle stattfinden. Schirmherr und Festredner der Preisverleihung wird Joachim Gauck, Bundespräsident a.D., sein. Darüber hinaus wird Iris Berben, Präsidentin der Deutschen Filmakademie, die Laudationes auf die Preisträger vortragen.

Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis wird im Rhythmus von zwei Jahren vergeben und aktuell von 21 Veranstalterinnen und Veranstaltern getragen. Neben Amnesty International sind die Trägerinnen und Träger des Wettbewerbs bundesweit tätige Organisationen der Menschenrechts-, Bildungs-, Kultur- und Medienarbeit, religiöse und kirchliche Organisationen sowie kommunale Einrichtungen.

 

Termine

Derzeit finden im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Deutscher Menschenrechts-Filmpreis on tour" in verschiedenen Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz öffentliche und kostenfreie Filmscreenings/Filmgespräche statt:

 

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