Amnesty 26. Juni 2026

Hass entgegentreten – Menschenrechte schützen

Das Foto zeigt eine große Personengruppe mit Amnesty-Schildern bei einer Kundgebung, auf denen unter anderem steht: "Stoppt den Hass".

Amnesty bei der "Hand in Hand"-Kungebung am 16. Februar 2025 in Berlin.

Mit der Kampagne "MenschenrechtsRuck" setzte Amnesty International 2025 wachsenden Angriffen auf Aktivist*innen und menschenverachtenden Narrativen eine klare menschenrechtliche Haltung entgegen. Ziel war es, für eine solidarische und gerechte Gesellschaft einzutreten und zivilgesellschaftliches Engagement zu stärken. 

Die Bundestagswahl war ein wichtiger Zeitraum. Amnesty nutzte die Wahlkampfzeit gezielt, um menschenrechtliche Forderungen in die öffentliche Debatte einzubringen und Druck auf Parteien und Bundesregierung auszuüben. Neben einer bundesweiten Petition schrieben Mitglieder ihre Kandidat*in nen vor Ort auch direkt mit konkreten menschenrechtlichen Forderungen. 

Grundlage für die Sichtbarkeit war die Entwicklung zielgruppengerechter Kampagnenmaterialien, eines bestellbaren Aktionspakets, sowie einer ansprechenden Webseite, die Inhalte bündelte und zur Beteiligung motivierte. Wirkung entfaltete die Kampagne außerdem durch aufmerksamkeitsstarke Online-Inhalte und die Ansprache junger Menschen: Auf Festivals wurden mehrere Tausend Menschen erreicht und für das Kontern menschenverachtender Erzählungen sensibilisiert. Digitale Inhalte und ein eigens produzierter Kinospot erzielten hohe Reichweiten und stärkten ein solidarisches Gegen-Narrativ. 

Unter anderem im Bündnis "Zusammen für Demokratie" brachte sich Amnesty aktiv ein, vernetzte sich eng mit Partnerorganisationen, richtete Bündnistreffen aus, teilte Wissen und entwickelte gemeinsame Aktionsformen. So wurden Angriffe auf Aktivist*innen sichtbar gemacht und solidarische Gegenpositionen in unterschiedlichen Kontexten gestärkt.

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