Aktuell Kultur Deutschland 28. Mai 2026

Deutscher Menschrechts-Filmpreis: Jetzt bewerben!

Das Bild zeigt das Logo des Menschenrechtsfilmpreis in blau und weiß

Filme müssen gesehen werden, um zu wirken. Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis bietet hierfür eine Plattform: Er zeigt, prämiert und verbreitet Filme zu allen Aspekten der Menschenrechte. Seit 1998 wird der Preis anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte verliehen. Im zweijährigen Rhythmus zeichnet er herausragende Film- und Fernsehproduktionen aus, die sich allen Menschenrechtsthemen annehmen. Zugleich würdigt der Preis das Engagement von Filmemacher*innen.

Beiträge einreichen

Die 15. Wettbewerbsrunde startete am 3. März 2026. Gesucht werden deutschsprachige (oder deutsch untertitelte) Produktionen, die sich mit Menschenrechten auseinandersetzen. Einsendeschluss ist der 15. Juni 2026.

Zur Anmeldung bitte das Online-Formular verwenden auf https://www.menschenrechts-filmpreis.de/anmeldung/

Preisverleihung

Der Preis ist mit 2.500 Euro je Kategorie und einer individuell gestalteten Preisstatue des Künstlers Martin Hotter dotiert. Die Preisverleihung findet am 5. Dezember 2026 in der Nürnberger Tafelhalle statt.

Kategorien

Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis ist ein Regie-Preis. In sechs Kategorien wird jeweils eine Preisträgerin bzw. ein Preisträger geehrt. Zugelassen sind Filme in deutscher Sprache oder deutsch untertitelt (oder ohne gesprochene Sprache) aller Genres. Die Filme müssen nach dem 31.12.2023 fertiggestellt worden sein. Für den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis gelten aktuell folgende Kategorien:

Langfilm (Produktionen von berufsmäßigen Filmemacher*innen)

  • professionelle Filmproduktionen für Kino, TV und Streamingdienste
  • mindestens 46 Minuten Spiellänge

Kurzfilm (Produktionen von berufsmäßigen Filmemacher*innen)

  • professionelle Filmproduktionen für Kino, TV und Streamingdienste
  • maximal 45 Minuten Spiellänge

Magazin (Produktionen von berufsmäßigen Filmemacher*innen)

  • professionelle Kurzbeiträge bis 15 Minuten, z.B. journalistische Produktionen aus Nachrichtensendungen, Magazinen und Einzelbeiträge in TV oder Web
  • maximal 15 Minuten Spiellänge

Hochschule

  • Produktionen von Studierenden an Filmhochschulen, Medien- oder Kunstakademien
  • keine Begrenzung der Spiellänge

Non Professional

  • Produktionen von nicht-kommerziell arbeitenden Filmemacher*innen oder Gruppen (z.B. Schulklassen, Jugendarbeit, Initiativen, Medienzentren oder Kulturzentren)
  • keine Begrenzung der Spiellänge

Bildungspreis – gestiftet vom FWU – Das Medieninstitut der Länder

  • Filmproduktionen, die sich für den Einsatz in Unterricht und Bildungsarbeit eignen und für die die nichtgewerblichen Rechte im Bildungsbereich nicht vergeben sind
  • maximal 25 Minuten Spiellänge
  • Das FWU erwirbt die nichtgewerblichen Rechte des prämierten Films und veröffentlicht ihn mit Begleitmaterial als didaktisches Online-Medium.

Träger

Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis ist ein unabhängiger Medienwettbewerb und wird aktuell von 19 Organisationen der Zivilgesellschaft gestaltet, finanziert und durchgeführt. Zu den Trägern gehören Initiativen und Organisationen der Menschenrechts-, Bildungs-, Kultur- und Medienarbeit, konfessionell geprägte Organisationen, Gewerkschaften sowie Wohlfahrtsverbände und kommunale Einrichtungen. Sie sind geeint im Ziel der Achtung und Wahrung der Menschenrechte.

  • Amnesty International Deutschland e.V.
  • Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband
  • Caritas-Pirckheimer-Haus
  • Deutsche UNESCO-Kommission
  • Deutscher Anwaltverein
  • Deutscher Gewerkschaftsbund – Bundesvorstand
  • Deutsches Institut für Menschenrechte
  • Deutsches Jugendherbergswerk e.V. – Hauptverband
  • Evangelische Erwachsenenbildung Bayern – Landesverband e.V.
  • Evangelische Medienzentrale Bayern / RPZ Heilsbronn
  • Katholische Medienzentralen in Bayern
  • KUF: Amt für Kultur und Freizeit der Stadt Nürnberg
  • Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg
  • missio Aachen
  • missio München
  • Mission EineWelt
  • Nürnberger Menschenrechtszentrum e.V.
  • PRO ASYL
  • Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg e.V.

Weitere Informationen gibt es auf www.menschenrechts-filmpreis.de

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