Amnesty Report Italien 21. Mai 2010

Rechtswidrige Zwangsräumungen - Alltag für Roma

Roma in Italien und Rumänien

Roma sind die größte ethnische Minderheit in der EU - und leben fast überall ausgegrenzt, diskriminiert und in Armut. Ihr Zugang zu Bildung, Wohnraum, Arbeit und Gesundheitsversorgung ist eingeschränkt oder wird ihnen verwehrt. Immer wieder werden Roma-Siedlungen rechtswidrig zwangsgeräumt.

In Italien werden tausende Roma durch den "Nomaden-Plan" von einem Lager ins Nächste vertrieben. Sie werden als Minderheit verachtet, als Bürger entrechtet und zum Nomadendasein gezwungen.

Geächtet und verdrängt: Roma in Italien

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In Rumänien sind in den vergangenen Jahren immer wieder Roma-Siedlungen rechtswidrig zwangsgeräumt worden und ihre Bewohner auf Gebiete neben Müllhalden oder Kläranlagen angesiedelt worden. Wie im zentralrumänischen Miercurea Ciuc, wo 75 Roma nach ihrer rechtswidrigen Zwangsräumung seit sechs Jahren unter katastrophalen Bedingungen auf verseuchtem Boden leben.

Leben in der Giftzone: Roma in Rumänien

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Amnesty International fordert: Wohnen. In Würde. - auch für Roma. Rechtswidrige Zwangsräumungen sind schwere Menschenrechtsverletzungen. Die Diskriminierung, Entrechtung und Ächtung der Roma durch Staat und Gesellschaft muss beendet werden!

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