Sektion der Bundesrepublik Deutschland

Russische Förderation

Die Medienvielfalt wurde 2014 deutlich eingeschränkt, und die Freiräume für abweichende Meinungen wurden zunehmend enger. Die 2012 eingeführten Restriktionen der Meinungs-, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit wurden rigoros durchgesetzt und weiter verschärft. Einige NGOs wurden schikaniert, mit öffentlichen Schmutzkampagnen überzogen und unter Druck gesetzt, sich als "ausländische Agenten" zu registrieren. Etliche Demonstrierende und zivilgesellschaftliche Aktivisten wurden nach unfairen, politisch motivierten Prozessen zu Haftstrafen verurteilt. Nach wie vor wurden Menschen gefoltert und misshandelt, ohne dass die Täter mit Bestrafung rechnen mussten. Die Lage im Nordkaukasus war weiterhin instabil und durch zahlreiche Menschenrechtsverletzungen gekennzeichnet; den Opfern standen keine wirksamen rechtlichen Mittel zur Verfügung. Menschenrechtsverteidiger, unabhängige Journalisten und Rechtsanwälte gingen bei ihrer Arbeit nach wie vor hohe persönliche Risiken ein. (Stand: 31.12.2014)


Zeitraum eingrenzen

22.02.2017Ausgewählte Länderkapitel aus dem "Amnesty International Report 2016/17"
22.02.2017Amnesty Report 2017 Russland
16.01.2017Urgent Action: In anderes Gefängnis verlegtUA-247/2016-1
09.01.2017Urgent Action: Journalist bedrohtUA-004/2017
08.12.2016Amnesty warnt vor zunehmender Unterdrückung der Zivilgesellschaft weltweit
18.11.2016Vier Jahre "Agentengesetz" in Russland
04.11.2016Urgent Action: Prozess eröffnetUA-261/2015-3
02.11.2016Urgent Action: Foltervorwürfe in HaftUA-247/2016
02.11.2016Amnesty-Büro in Moskau versiegelt
28.10.2016Das hier ist nicht Moskau