Bericht Europa und Zentralasien 25. September 2019

Die EU muss Verantwortung für weltweiten Schutz der Menschenrechte ernster nehmen

Neuer Amnesty-Bericht zeigt, dass die Europäische Union Menschenrechtsverteidiger_innen nicht genügend unterstützt
Eine Menschengruppe, die meisten von ihnen Frauen, zieht mit Fahnen und Trommeln durch eine Straße, die Frau im Vordergrund hält ein Megafon in der Hand

Protestmarsch am internationalen Frauentag am 8. März 2019 in der pakistanischen Stadt Lahore

Weltweit werden Menschenrechtsverteidiger_innen immer stärker bedroht und angegriffen, häufig mit tödlichem Ausgang. Wie ein neuer Bericht von Amnesty International aufzeigt, tun die Europäische Union (EU) und ihre Mitgliedstaaten nicht genug, um ihrer Verantwortung für den Schutz dieser Menschenrechtler_innen gerecht zu werden.

Der englischsprachige Amnesty-Bericht mit dem Titel Defending Defenders? An Assessment of EU Action on HRDs macht deutlich, dass eine Unterstützung durch die EU Menschenrechtsverteidiger_innen weltweit den oft so dringend benötigten Schutz bietet bzw. bieten kann, dass die EU jedoch allzu häufig zu Menschenrechtsverstößen in bestimmten Ländern schweigt, was die Menschenrechtler_innen dort ernsten Gefahren aussetzt.

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