Aktuell Deutschland 11. Januar 2017

Briefmarathon 2016: Neues Rekordergebnis in Deutschland

327.259 Briefe für Menschen in Not und Gefahr
Schreibaktion im Rahmen des Amnesty-Briefmarathons 2016 im Berliner Amnesty-Sekretariat

Schreibaktion im Rahmen des Amnesty-Briefmarathons 2016 im Berliner Amnesty-Sekretariat

11. Januar 2017 - Von den Niederlanden bis Neuseeland, von Togo bis nach Thailand und von Polen bis Peru: Auf allen Kontinenten haben sich im Dezember Hunderttausende Amnesty-Mitglieder und Unterstützerinnen und Unterstützer beim Briefmarathon 2016 für Gemeinschaften und Personen eingesetzt, die schweren Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt sind. In weltweit mehr als 2,6 Millionen Briefen (Stand: 11. Januar) zeigten sie sich solidarisch mit Menschen in Not und Gefahr und forderten Regierungen auf, die Menschenrechte zu achten.

Von Anne Schulze

Allein in Deutschland kamen rund um den Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 327.259 Briefe zusammen – ein neuer Rekord! Amnesty-Mitglieder machten auf Weihnachtsmärkten und in Jugendgottesdiensten auf den Briefmarathon aufmerksam und betreuten Infostände in Bibliotheken und Fußgängerzonen.

Seit 2014 nehmen in Deutschland auch Schulen an der weltweit größten Amnesty-Aktion teil. 2016 waren es 539 – fast doppelt so viele wie im Jahr zuvor. Schülerinnen und Schüler veranstalteten ganze Projektwochen zum Thema Menschenrechte und schrieben insgesamt 70.362 Briefe.

"Wir müssen diese Menschen unterstützen, indem wir ihnen Mut machen und das Gefühl geben, dass sie nicht vergessen sind“, sagten Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse der Berliner Sophie-Scholl-Schule. Die meisten Appelle steuerte die Staatliche Realschule Schonungen in Unterfranken bei, die 5.256 Briefe verschickte.

Weitere Informationen auf www.amnesty.de/briefmarathon

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