Aktuell Deutschland 23. März 2010

Eutin: Pedro Matias über seine Flucht aus Mexiko

Der mexikanische Journalist Pedro Matias in Eutin

Der mexikanische Journalist Pedro Matias in Eutin

Der Journalist Pedro Matias berichtete in Eutin über seine Flucht aus Mexiko und die Gefahr, in der sich Journalisten, Umweltschützer und Menschrechtsaktivisten in Mexiko bewegen.

Am 20. März hatte die Amnesty Gruppe Eutin/Plön den Stipendiaten der Hamburger Stiftung für politische Verfolgte in den Gemeindesaal der Michaelis-Kirche Eutin eingeladen. Hier erzählte der Journalist vor großem Publikum von den Gründe seiner Flucht aus Mexiko. Nach "Reporter ohne Grenzen" sind in kaum einem Land Journalisten so stark gefährdet, wie in Mexiko.

"Mein Exil in Hamburg war meine Wiedergeburt. Die große Solidarität hat mir gezeigt, dass Menschen an mich und meine Arbeit glauben. Das war das schönste Geschenk", zeigte Pedro Matias sich in Eutin dankbar. Der Aufenthalt in Deutschland hat seinen Willen, nach Mexiko zurückzugehen, gestärkt: "Der Journalismus ist mein Lebensmotor".

Nach den bewegenden Berichten von Pedro Matias, informierte die Leiterin der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte, Martina Bäurle, über Aufgabe und Arbeitsweise der Stiftung.

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