Pressemitteilung
16. November 2009
Todesschüsse der Polizei müssen aufhören!
Mosambik
BERLIN, 16.11.2009 - Mindestens 46 Menschen hat die Polizei in Mosambik seit Januar 2006 unrechtmäßig getötet, wie ein neuer Bericht von Amnesty International zeigt. Ihre Angehörige werden im Unklaren gelassen und erhalten nur selten Entschädigungen.
Amnesty fordert eine unabhängige Untersuchung aller Todesfälle. Das schreiben internationale Standards vor. Angehörige müssen angemessen entschädigt werden. Mosambikanische Polizisten müssen darin ausgebildet werden, ihre Schusswaffen verhältnismäßig und nur im äußersten Fall anzuwenden.
Den Bericht "'I can't believe in justice anymore.' Obstacles to justice for unlawful killings by police in Mozambique" (59 S., Englisch, Einzelfälle, Abbildungen ) finden Sie hier.