Venezuela: willkürlich inhaftierte Menschen freilassen!

Das Foto zeigt eine Menschenmenge, die demonstrierend durch eine Straße zieht.

Tausende Menschen protestieren in Venezuelas Hauptstadt Caracas gegen Präsident Maduro, nachdem dieser zum Wahlsieger erklärt wurde (30. Juli 2024).

In Venezuela sind laut Angaben der NGO Foro Penal noch immer rund 900 Personen aus politischen Gründen willkürlich inhaftiert. Ihnen werden systematisch ihre Verfahrensrechte verweigert. Viele von ihnen werden gefoltert oder anderweitig misshandelt, über lange Zeiträume ohne Kontakt zur Außenwelt festgehalten und nicht angemessen medizinisch versorgt. Zahlreiche Menschen sind außerdem dem Verschwindenlassen zum Opfer gefallen. Präsident Maduro muss dafür sorgen, dass alle willkürlich Inhaftierten freigelassen werden.

Appell an

Nicolás Maduro 
Presidente
Palacio de Miraflores, Av. Nte. 10
Caracas 1012
Caracas
VENEZUELA

Sende eine Kopie an

Botschaft der Bolivarischen Republik Venezuela
S.E. Herrn Ramon Orlando Maniglia Ferreira
Schillstraße 10
10785 Berlin
Fax: 030 – 83 22 40 20
E-Mail: embavenez.berlin@botschaft-venezuela.de

Amnesty fordert:

  • Lassen Sie Pedro Guanipa, Perkins Rocha, Rafael Ramírez, Américo de Grazia, Biagio Pilieri, Freddy Superlano, Luis Somaza, Alfredo Díaz, Luis Palocz, Ricardo Estevez, Jesús Armas, María Oropeza, Nélida Sánchez, Roland Carreño, Williams Dávila, Edwin Moya und alle anderen aus politischen Gründen inhaftierten Personen unverzüglich frei.
  • Sorgen Sie bitte dafür, dass sie bis zu ihrer Freilassung Besuch von ihren Familien erhalten dürfen, Zugang zu medizinischer Versorgung und einem Rechtsbeistand ihrer Wahl haben, und alle ihre Verfahrensrechte eingehalten werden.