FACEBOOK-AKTION FÜR DIE MEINUNGSFREIHEIT IN ASERBAIDSCHAN
Deine Stimme für Baku!
© Amnesty International
2. April 2012 - Genau vor einem Jahr nahm die Polizei in Baku Dutzende friedliche Demonstranten fest, die sich über Facebook zu Protesten verabredet hatten. Bis heute sind 14 von ihnen in Haft. Deshalb startet Amnesty International über Facebook und Twitter eine Kampagne, um ihre Freilassung zu erreichen und sich für Meinungsfreiheit in Aserbaidschan einzusetzen.
JETZT AUF FACEBOOK MITMACHEN:
Schreiben Sie eine Nachricht direkt (Button oben rechts auf dem Profil) oder an die Pinnwand des aserbaidschanischen Präsidenten und fordern Sie die Freilassung der 14 gewaltlosen politischen Gefangenen: https://www.facebook.com/prezident.ilham.aliyev
Schreiben Sie eine Nachricht direkt (Button oben rechts auf dem Profil) oder an die Pinnwand der Organisatoren des Eurovision Song Contest und fordern Sie sie auf, sich für die Freilassung der 14 gewaltlosen politischen Gefangenen einzusetzen: https://www.facebook.com/EurovisionSongContest
JETZT BEI TWITTER MITMACHEN:
Senden Sie den Veranstaltern des Wettbewerbs und dem Präsidenten von Aserbaidschan folgende Tweets:
Aserbaidschan: @Eurovision muss @presidentaz auffordern, das Recht auf freie Meinungsäußerung zu achten http://bit.ly/freeazn #freeaznow
Hey @Eurovision - fordert von @presidentaz die Freilassung von 14 friedlichen Demonstranten! http://bit.ly/freeazn #freeaznow #Aserbaidschan
Sagt @Eurovision - hier geht's nicht um Politik, sondern um grundlegende Menschenrechte. #freeaznow http://amnesty.de/esc
Frühere Teilnehmer und Gewinner des Song Contest und weitere Musiker aus ganz Europa unterstützen die Aktion. Aus Deutschland ist Thomas D von den Fantastischen Vier dabei. Er war der Vorsitzende der Jury von "Unser Star für Baku", dem deutschen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest. Der Song Contest wird vom 22.-26. Mai in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku stattfinden.
"Die aserbaidschanische Regierung hat für den Song Contest Millionen von Euro ausgegeben und will, dass die Veranstaltung ein Erfolg wird", erklärt die Aserbaidschan-Expertin von Amnesty International, Marie von Möllendorff. "Der Veranstalter, die European Broadcasting Union, hat daher die einmalige Gelegenheit von der Regierung zu fordern, die Meinungsfreiheit zu respektieren – und zwar auch nach dem Wettbewerb, wenn die europäische Öffentlichkeit sich nicht mehr auf Aserbaidschan konzentriert. Oppositionelle in Aserbaidschan leben seit zwanzig Jahren in einer Atmosphäre der Angst. Wenn sie sich nach dem 26. Mai endlich frei äußern könnten, dann wäre das ein echter Erfolg für den Song Contest."
Sie müssen nicht bei Facebook oder Twitter angemeldet sein, um mitzumachen: schreiben Sie direkt E-Mails an den aserbaidschanischen Präsidenten:
Weitere Informationen finden Sie hier
Eurovision Song Contest 2012: Wettbewerb für die Meinungsfreiheit?
Azerbaijan: Running Scared (Aktueller Bericht zur Menschenrechtslage in Aserbaidschan - deutsch)
Azerbaijan: Running Scared (Aktionsseite auf amnesty.org - englisch)