"Sturm": Gewinner des 5. Amnesty Filmpreises jetzt im Kino
Filmszene aus "Sturm"
© Arne Höhne
Mit seinem neuen Film "Sturm" bringt Hans-Christian Schmid die Kriegsverbrechen in Jugoslawien zurück in das Bewusstsein der Zuschauer. Auf der Berlinale 2009 ist "Sturm" mit dem 05. Amnesty International Filmpreis ausgezeichnet worden.
In dem deutsch-dänisch-niederländischen Spielfilm steht Goran Duric, ein ehemaliger Befehlshaber der jugoslawischen Volksarmee, vor dem Kriegsverbrechertribunal in Den Haag. Die Anklägerin Hannah Maynard wirft ihm vor, für die Deportation und Ermordung bosnisch-muslimischer Zivilisten verantwortlich zu sein. Nachdem sich ein Zeuge in Widersprüche verstrickt und sich das Leben nimmt, reist Maynard nach Sarajewo und kehrt mit neuen Erkenntnissen und einer neuen Zeugin zurück nach Den Haag. Dort muss sie feststellen, dass sie nicht nur gegen Goran Duric, sondern auch gegen die Bürokratie der jungen europäischen Institution kämpfen muss.
Regisseur Hans-Christian Schmid, Amnesty-Generalsekretärin Monika Lüke und Moderator Andreas Ulrich (v.l.)
© Amnesty International / Foto: Jens Liebchen
Seit 10. September läuft Schmids "Sturm" bundesweit in die Kinos. Am 18. September fand im Filmtheater Hackesche Höfe in Berlin eine Sondervorführung statt, in deren Anschluss Amnesty-Generalsekretärin Monika Lüke und Regisseur Hans-Christian Schmid die Thematik des Films diskutierten.
Lesen Sie mehr über den Regisseur Hans-Christian Schmid im Amnesty Journal