Artikel Türkei 27. Juli 2016

Türkei: Menschenrechte gelten auch nach dem Putschversuch!

Folter von Gefangenen, Einschränkung der Pressefreiheit, Verhaftunsgwellen im ganzen Land: Nach dem gescheiterten Militärputsch hat Amnesty International in der Türkei zahlreiche Menschenrechtsverletzungen dokumentiert.

Der Putschversuch vom 15. Juli 2016 kostete mindestens 208 Menschen das Leben, mehr als 1.400 Personen wurden verletzt. Klar ist: Die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden – jedoch einzig und allein mit rechtsstaatlichen Mitteln. Die türkischen Behörden müssen bei ihrem Vorgehen stets die Menschenrechte einhalten.

Doch es wird immer deutlicher, dass die Regierung die Situation nach dem Putsch ausnutzt, um gegen tatsächliche und vermeintliche Kritikerinnen und Kritiker vorzugehen.

Werden Sie aktiv! Beteiligen Sie sich an unserer Appell-Aktion an den türkischen Justizminister und fordern Sie ihn auf, die inhaftierten Journalistinnen und Journalisten freizulassen und die Repression gegen die Medien zu beenden!

Hier geht es zur Aktion - jetzt mitmachen!

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