Türkei: Inhaftierte Medienschaffende freilassen!

Menschen halten Bilder in die Höhe

Aktivistinnen und Aktivisten demonstrieren am 24. Februar 2017 vor dem türkischen Konsulat in Rotterdam für Meinungsfreiheit 

In der Türkei sitzen derzeit mehr als 150 Journalistinnen und Journalisten in Haft, deren Berichte und Kommentare der türkischen Regierung offensichtlich ein Dorn im Auge sind. Viele warten seit Monaten auf ihr Gerichtsverfahren. Diese Repressalien gegen Journalistinnen und Journalisten in der Türkei müssen aufhören.

Wir haben die Petition am 08.06. geschlossen. Insgesamt wurden mehr als 23.000 Appelle gesammelt. Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben!

Hintergrundinformationen

Derzeit sitzen in der Türkei mehr als 150 Journalistinnen und Journalisten im Gefängnis. Medienschaffende unterschiedlicher oppositioneller Medien sind seit dem gewaltsamen Putschversuch im Juli 2016 zur Zielscheibe bislang beispielloser Repressalien geworden. Zusammen mit der Schließung von mehr als 170 Medienhäusern ist die Botschaft deutlich und äußerst beunruhigend: Der Raum für Meinungsfreiheit schrumpft immer mehr und wer Kritik äußert, zahlt einen hohen Preis.

Werde aktiv für die Pressefreiheit in der Türkei! Beteilige dich an der Appell-Aktion und fordere den türkischen Justizminister auf, die inhaftierten Journalistinnen und Journalisten freizulassen und die Repression gegen die Medien zu beenden.

Journalistinnen und Journalisten sowie andere Medienschaffende müssen aus der Untersuchungshaft entlassen werden. Freie Medien sind ein wesentlicher Bestandteil jeder funktionierenden pluralistischen Gesellschaft.

Journalistinnen und Journalisten müssen ohne Angst vor Repressalien ihrer Arbeit nachgehen dürfen, denn Journalismus ist kein Verbrechen.

Weitere Informationen zum Thema gibt es auf www.amnesty.de/tuerkei-der-tod-des-journalismus