Pressemitteilung Deutschland 30. Oktober 2013

Keine Menschenrechtsverletzungen durch deutsche Waffen

Amnesty-Aktion zu den Koalitionsverhandlungen

WANN: Donnerstag, 31. Oktober 2013, 9:15-10:30 Uhr

WO: Bundesministerium der Verteidigung

Stauffenbergstraße 18 (Besuchereingang)

10785 Berlin

WAS: Amnesty-Generalsekretärin Selmin Çalışkan fordert die Verhandlungs-partner der Koalitionsgespräche auf, dafür Sorge zu tragen, dass künftig keine Menschenrechtsverletzungen mit deutschen Waffen begangen werden können. Sie und andere Aktivisten halten Schilder hoch, auf denen "Menschenrechte in den Koalitionsvertrag", "Waffen unter Kontrolle" und "Keine Menschenrechtsverletzungen durch deutsche Waffen" steht.

WARUM:

Menschenrechte müssen bei Rüstungsexportgenehmigungen verbindlich und vorrangig berücksichtigt werden. Dies muss im Koalitionsvertrag festgeschrieben werden. Bislang genehmigt die Bundesregierung Rüstungsexporte auf Grundlage von "politischen Grundsätzen". Bedenken in Bezug auf die Menschenrechte werden oft aus kommerziellen oder politischen Gründen zurückgestellt.

Für weitere Informationen und Interviewanfragen wenden Sie sich bitte an Julia Naumann, unsere Pressesprecherin vor Ort: 0151 52 70 21 75

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