Flashmob am 6. August 2011 in Berlin: Syrien - Blutvergiessen stoppen!
BERLIN, 01.08.2011
WANN: Samstag, 6. August 2011 11:55- 11:58 Uhr
WO: Wilmersdorfer Straße 46-49 / direkt vor den Wilmersdorfer Arcaden (Ecke Schillerstrasse und Nähe U-Bhf Bismarckstraße) 10627 Berlin
WAS: Amnesty-Aktivisten tragen weiße T-Shirts mit einem rotem Fleck und bringen eine Blume mit. Eine Minute lang rufen sie gemeinsam "Keine Gewalt!" und halten die Blumen in die Luft. Dann legen sich alle eine Minute lang auf den Boden.
BERLIN, 01.08.2011 – Seit Beginn der Proteste in Syrien im März 2011 wurden Tausende friedliche Demonstrierende verhaftet und mehr als 1400 Syrer getötet. Ständig gibt es neue Berichte von grausamer Folter und Misshandlungen. Trotzdem gehen die Menschen in Syrien weiter auf die Straße. Bislang schweigt der UN-Sicherheitsrat zu der dramatischen Menschenrechtskrise in Syrien: trotz intensiver Bemühungen unter deutscher Ratspräsidentschaft konnten sich die Mitgliedsstaaten nicht auf eine Resolution zu Syrien verständigen. Um den Druck auf die internationale Gemeinschaft und Syrien zu erhöhen, will Amnesty International in Berlin mit einem Flashmob auf die Gewalt in Syrien aufmerksam machen.
"Wir senden mit dieser Aktion eine klare Botschaft an die Verantwortlichen in Syrien: Gewalt, Tötungen und Folter müssen sofort gestoppt werden", sagt Ruth Jüttner, Syrien-Expertin von Amnesty Deutschland. Amnesty fordert, dass alle, die für diese massiven Menschenrechtsverletzungen verantwortlich sind, zur Rechenschaft gezogen werden. "Das Schweigen des höchsten UN-Gremiums ist enttäuschend. Wir wollen den Protestierenden in Syrien zeigen: Wir stehen an eurer Seite im Kampf für die Menschenrechte!", sagt Jüttner.
Am Rande der Aktion sammeln Mitglieder von Amnesty International Unterschriften für die Petition "Syrien: Gewalt und Folter beenden".
Für Interviews steht Ruth Jüttner, Syrien-Expertin von Amnesty International zwischen 11:30 Uhr und 12:30 Uhr vor Ort zur Verfügung. Für Medienanfragen vorab wenden Sie sich bitte an die Pressestelle.