Aktuell Russische Föderation 02. November 2018

Über 169.000 Menschen weltweit fordern Freiheit für Oyub Titiev

Ein Mann mit Mütze und Brille wird von einem anderen Mann mit Mütze hinter ein Gitter geführt

Oyub Titiev bei seinem Gerichtstermin in Grosny am 6. März 2018

Mehr als 169.000 Menschen auf der ganzen Welt haben sich mit ihrer Unterschrift für Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger in Russland eingesetzt und die Freilassung des inhaftierten Menschenrechtlers Oyub Titiev gefordert.

Am 26. Oktober 2018 ließen Amnesty-Aktivitstinnen und -Aktivisten in Sichtweite des Kremls in Moskau ein großes Schild mit der Zahl der Unterstützerinnen und Unterstützer in die Luft steigen: 169.241 Menschen weltweit – von Belgien bis Venezuela, von Malaysia bis Deutschland – setzen sich für Menschenrechtlerinnen und Menschenrechtler in Russland ein und fordern Präsident Putin auf, Oyub Titiev freizulassen. Der Büroleiter der Menschenrechtsorganisation Memorial im tschetschenischen Grosny sitzt seit Januar 2018 willkürlich in Haft.

Oyub Titievs Inhaftierung ist ein Teil eines abgestimmten und politisch motivierten Versuchs, Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger in Russland einzuschüchtern und zum Schweigen zu bringen. Titiev wurde bereits zuvor in Verbindung mit seiner Menschenrechtsarbeit bedroht. Nun wird ihm der haltlose Vorwurf des Drogenbesitzes gemacht. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu zehn Jahre Haft. Amnesty International geht davon aus, dass ihm die Drogen untergeschoben wurden, um ihn an seiner Menschenrechtsarbeit zu hindern. Es wird befürchtet, dass Oyub Titiev in Haft gefoltert wird. Amnesty fordert seine sofortige und bedingungslose Freilassung.

Schau dir hier das Video von unserer Petitionsübergabe an

Wir respektieren deine Privatsphäre und stellen deshalb ohne dein Einverständnis keine Verbindung zu YouTube her. Hier kannst du deine Einstellungen verwalten, um eine Verbindung zu den Social-Media-Kanälen herzustellen.
Datenschutzeinstellungen verwalten

Mehr dazu