Aktuell 25. März 2013

Entwurf des Waffenhandelsvertrags lässt zu viele Schlupflöcher

Skulptur vor dem UNO-Gebäude in New York

Skulptur vor dem UNO-Gebäude in New York

25. März 2013 – Bei den Verhandlungen zu einem internationalen Waffenhandelsvertrag in New York legte der Konferenz-Präsident am Freitagabend einen neuen Vertragsentwurf vor. Amnesty International sieht "schwerwiegende Mängel" in dem Text.

Unter anderem würde der Vertrag in der vorliegenden Fassung Waffenlieferungen erlauben, auch wenn die Waffen wahrscheinlich für außergerichtliche Hinrichtungen, Massenerschießungen, Folter oder Verschwindenlassen verwendet werden.

Bis Donnerstag soll die UNO-Konferenz in New York den Waffenhandelsvertrag verabschieden. Amnesty fordert die Delegationen auf, in den verbleibenden vier Verhandlungstagen die Schlupflöcher in dem Vertragstext zu schließen.

Eine ausführliche englischsprachige Stellungnahme finden Sie hier.

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Aktuell Waffen

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