Hände hoch für Waffenkontrolle!
Am Ende landen besonders Kleinwaffen in den Händen von Kindersoldaten
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Jede Minute stirbt ein Mensch durch Waffengewalt. Das sind mehr als eine halbe Million Menschen im Jahr. Der Handel mit Waffen ist weltweit außer Kontrolle geraten. Bewaffnete Konflikte und Kriege lodern immer wieder auf, weil es einen unendlichen Nachschub an Waffen gibt. Hier kommt es zudem häufig zum Einsatz von Kindern als Soldaten.
Die Berichte von Amnesty zeigen, dass Waffenlieferungen in vielen Staaten zu einem Teufelskreis aus Militarisierung, Repression und Armut führen, die mit schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen einhergehen. Dabei werden 60 Prozent aller von Amnesty dokumentierten Menschenrechtsverletzungen mit Klein- und Leichtwaffen begangen.
Amnesty setzt sich seit Jahren kontinuierlich für strenge internationale Regeln zur Kontrolle des Rüstungshandels ein. Mit Erfolg. Denn endlich wird im Juli dieses Jahres in New York ein historischer Vertrag verhandelt. Die Vereinten Nationen wollen Regeln zur Kontrolle des internationalen Waffenhandels festlegen.
Wir fordern dabei: Keine Lieferung von Waffen, wenn damit Menschenrechtsverletzungen begangen werden können. Illegaler Waffenhandel muss konsequent bestraft werden. Im Vertrag müssen alle Arten von Rüstungsgütern erfasst werden und es muss uneingeschränkte Transparenz über Waffenlieferungen geben.
Durch eigene, unabhängige Recherchen zeigen wir immer wieder, zu welchen verheerenden Folgen der unkontrollierte Waffenhandel beiträgt. Ihre Spende hilft Amnesty dabei, Menschenrechtsverletzungen durch Waffengewalt aufzudecken und politisch Verantwortlichen weiterhin auf die Finger zu schauen.
Vielen Dank!