Sektion der Bundesrepublik Deutschland

1989-2000: Die Welt ändert sich

Das Ende des Kalten Krieges stellt die internationale Menschenrechtsbewegung vor neue Herausforderungen. Außerdem: Amnesty-Expertinnen und -Experten recherchieren und dokumentieren Menschenrechtsverletzungen auf allen Kontinenten.

Schwerpunkt: Straflosigkeit. Seit 1993 setzt sich Amnesty verstärkt dafür ein, dass Täterinnen und Täter nicht mehr ungestraft davonkommen.

Amnesty gegen Amnestie

Protestaktion in Paris gegen politische Morde in Russland: © Laurent HiniProtestaktion in Paris gegen politische Morde in Russland: © Laurent Hini

Seit den neunziger Jahren setzt sich Amnesty verstärkt dafür ein, dass Menschenrechtsverletzerinnen und -verletzer nicht mehr ungestraft davonkommen.

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Den Dingen auf den Grund gehen

Rovera vor den Überresten eines von der israelischen Armee zerstörten Hauses: © Olivier Laban-Mattei/AFP/Getty ImagesRovera vor den Überresten eines von der israelischen Armee zerstörten Hauses: © Olivier Laban-Mattei/AFP/Getty Images

Woher weiß Amnesty International, dass im Iran ein Jugendlicher hingerichtet werden soll? Dass die USA Terrorverdächtige in Geheimgefängnisse verschleppen? Diese Ermittlungsarbeit leisten 80 sogenannte "Länder-Researcher" in der internationalen Amnesty-Zentrale in London. Eine von ihnen ist die Italienerin Donatella Rovera.

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Kein Preis wie jeder andere

Abel Barrera: © Ricardo Ramírez ArriolaAbel Barrera: © Ricardo Ramírez Arriola

Seit 1998 zeichnet die deutsche Amnesty-Sektion Persönlichkeiten aus, die sich unter besonders schwierigen Bedingungen für die Menschenrechte einsetzen.

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Kollektives Versagen

Ruandische Flüchtlinge im Kongo, Juli 1994: © Mikkel Ostergaard/VidumRuandische Flüchtlinge im Kongo, Juli 1994: © Mikkel Ostergaard/Vidum

Die internationale Gemeinschaft reagierte 1994 völlig unangemessen auf den Genozid in Ruanda.

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