Neue Spendentechnik: Mit "Ranhalten" mobil für die Menschenrechte aktiv werden
BERLIN, 29.12.2014 - Unter dem Motto "Ranhalten für die Menschenrechte" kann ab dem 30. Dezember 2014 in Berlin an mehreren Großflächenplakaten von Amnesty International per NFC einfach und mobil gespendet werden. Wer sein Handy an das Plakat hält, wird über eine neue Form der Datenübertragung, die Near Field Communication (NFC), auf eine mobile Website geführt. Auf dieser wird über die die Arbeit von Amnesty informiert und zum Spenden aufgerufen. Die mit NFC-Chips ausgerüsteten Plakate, die Amnesty zum ersten Mal in Deutschland testet, hängen unter anderem in den Berliner Bahnhöfen Alexanderplatz, Hauptbahnhof und Friedrichstraße.
Wer per NFC aktiv werden will, muss sein Handy mit NFC-Funktion nur ganz nah an das Plakat halten. Es öffnet sich die mobile Website mit Infos und Aktionsaufruf. Das ist deutlich weniger kompliziert als bei einem QR-Code oder dem Spenden über SMS. Beim SMS-Spenden müssen erst Keyword und Nummer eingetippt werden. Beim QR-Spenden ist es noch komplizierter: Der Code muss gescannt, die App geöffnet und dann die Daten eingegeben werden.
Um NFC zu nutzen, muss das Handy direkt an das Plakat oder jedes andere NFC-Medium gehalten werden. Es kann also nicht aus Versehen, zum Beispiel im Vorbeilaufen am Plakat, gespendet werden. Vor der Übertragung von Daten erfragt das System zusätzlich eine Erlaubnis. Per NFC gesendet wird nur eine mobile Internetadresse, die Informationen bereitstellt. Dort kann beispielsweise zu Online-Unterschriften oder, wie bei den Plakaten in Berlin, zum Spenden aufgerufen werden. Persönliche Daten werden nicht erfasst oder weitergegeben.
Mit der weltweit wachsenden Nutzung mobiler Kommunikation bieten sich auch neue Möglichkeiten, Solidarität zu zeigen und sich für Menschenrechte einzusetzen. Technische Neuerungen wie die NFC-Technik nutzt Amnesty daher, um schnell zu mobilisieren und für Unterstützung zu werben. Parallel zu den Großflächenplakaten sind im Zeitraum auch Postkarten und Plakate in Berliner Kinos, Klubs und Cafés im Umlauf. Die Aktion läuft bis zum 11. Januar 2015.
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