Pressemitteilung Israel und besetztes palästinensisches Gebiet 20. Januar 2009

AMNESTY-ERMITTLUNGSTEAM IM GAZA-STREIFEN EINGETROFFEN

INTERVIEWS IN ENGLISCHER SPRACHE MÖGLICH / ISRAEL HAT WEIßEN PHOSPHOR EINGESETZT

BERLIN, 19.01.2009 - Ein Ermittlungsteam von Amnesty International hat die Erlaubnis erhalten, in den Gaza-Streifen zu reisen. Das Team hat bereits erste Ermittlungen durchgeführt. Danach hat Israel in dichtbesiedelten Gebieten des Gaza-Streifens weißen Phosphor eingesetzt (s.die Pressemitteilung unserer Londoner Zentrale: http://www.amnesty.org/en/news-and-updates/news/israeli-armys-use-white-phosphorus-gaza-clear-undeniable-20090119). Die Amnesty-Ermittler werden sich voraussichtlich bis Ende dieser Woche in Gaza aufhalten. Ein Mitglied des Teams hat zuvor im südlichen Israel Ermittlungen durchgeführt.

Das Team besteht aus: Donatella ROVERA, Amnesty-Researcherin zu Israel, Palästinensische Autonomiegebiete, Besetzte Gebiete Christopher COBB-SMITH, Waffen- und Rüstungsexperte von Amnesty International Liz HODGKIN und Brian DOOLEY, Amnesty-Researcher.

Amnesty International hat zudem heute ein Hintergrundpapier zum Gaza-Konflikt aus Sicht des humanitären Völkerrechts veröffentlicht. Das 33-seitige Dokument "The conflict in Gaza: A briefing on applicable law, investigations, and accountability" können Sie als pdf bei der Pressestelle beziehen.

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