Amnesty Journal 27. Januar 2015

Das Gesetz der Alten

"Meine Ehe dauerte nur zehn Tage": Mira (links) mit ihrer Schwester Samira und Ehemann

"Meine Ehe dauerte nur zehn Tage": Mira (links) mit ihrer Schwester Samira und Ehemann

In Indien leiden viele Frauen unter den Zwängen der Traditionen und können kein selbstbestimmtes Leben führen. In den ländlichen Regionen verfügen die ­Behörden über wenig Einfluss. Stattdessen bestimmen häufig patriarchale Dorfräte den Alltag.

Von Christina Franzisket

Als Rajivs Körper brannte, zerfiel auch Miras letzte Hoffnung zu Asche. Unter einem Pavillon aus Steinen standen alle Männer der Familie in Weiß gekleidet. Sie blickten in die Flammen, die aus den Holzscheiten schlugen und nach dem toten Körper griffen. Miras Schwager Rajiv war erst 28 Jahre alt, als er bei einem Autounfall starb. Während der Zeremonie blieben die Frauen der Familie im Haus. Die damals 19-jährige Mira saß neben ihrer älteren Schwester Samira, die nun Witwe war, und tröstete sie.

Miras eigene Hochzeit lag erst wenige Tage zurück, die Hennabemalung auf ihren Armen war kaum verblasst. Es war still im Haus, bis plötzlich die Mutter der Schwestern sagte: »Wir werden Samira als zweite Frau deinem Ehemann geben, Mira.« In diesem Moment fühlte sich Mira, als ginge sie selbst in Flammen auf.

Der Tag, an dem Rajiv verbrannt wurde, ist nun vier Jahre her. Es ist halb sieben Uhr morgens und still im Haus der Familie. Weil ihr Mann noch schläft und ihre Schwester draußen die Tiere versorgt, kann Mira offen reden. »Meine Ehe dauerte nur zehn Tage«, sagt sie bitter, »dann haben sie meine Schwester zur zweiten Ehefrau meines Mannes gemacht.«

Sie sitzt im Schneidersitz auf einem braunen Polstersessel und stillt ihren zweijährigen Sohn. Während sie von dem Unfalltod ihres Schwagers Rajiv erzählt, brennt draußen bereits die Sommersonne auf das kleine Dorf im nordindischen Bundesstaat Haryana. Er hat rund 25 Millionen Einwohner und grenzt im Osten an Delhi.

In Miras Heimatdorf leben etwa 5.000 Menschen, hauptsächlich Bauern. Im Hochsommer ist die Hitze schon am Morgen fast unerträglich. Heißer Wind weht durch die geöffnete Tür herein, es riecht nach Kuhdung. Mira ist erst 23, doch sie sieht alt aus. Ein Kopftuch umrahmt die graue Haut ihres müden Gesichts. Ihre Augen liegen tief und darunter zeichnen sich dunkle Augenringe ab. Die Zwänge der indischen Tradition haben ihr die Anmut geraubt.

Mira führt das typische Leben einer indischen Frau. »Frauen in Indien leben als Sklavinnen, erst bedienen sie ihre eigene ­Familie und nach der Hochzeit die Familie des Ehemannes«, ­erklärt sie. Wie die meisten Inderinnen wurde auch sie zwangsverheiratet. Dass sie und ihre verwitwete Schwester sich jedoch einen Mann teilen müssen, ist für heutige Verhältnisse ungewöhnlich.

Polygamie ist in Indien gesetzlich verboten. Doch außerhalb der Metropolen herrschen andere Gesetze. Hier regieren Dorfräte, bestehend aus den Ältesten und Mächtigsten. Der Arm der indischen Regierung reicht nicht bis in alle Dörfer dieses riesigen Landes. Der Einfluss der Dorfräte ist groß. Wollen Politiker in ländlichen Gegenden Stimmen gewinnen, müssen sie sich mit ihnen gut stellen, denn sie bestimmen häufig, wen die Dorfgemeinschaft wählt. Die indische Regierung hält sich deshalb heraus, wenn in den Dörfern Gesetze gebrochen werden. Wie in Miras Fall: »Damit haben sie meine Schwester und mich zu Feindinnen gemacht«, sagt sie. »Jeden Tag schlucke ich dieses Leben wie Gift.«

Als das Schlurfen von Gummisandalen auf der Treppe zu hören ist, bricht Mira das Gespräch ab. Kurz darauf betritt ihre Schwester Samira den Raum. Wortlos steht Mira auf und beginnt mit der Hausarbeit. Sie befeuchtet einen alten Lappen und wischt den Staub vom weißen Steinboden im Flur. Ihre Schwester setzt sich auf eine Treppenstufe und sieht auf Mira herab.

Samira war stolz, als sie Rajivs Frau wurde. Sie hatte sich immer ein Leben an der Seite eines starken Mannes gewünscht. Genügsam arbeitete sie tagsüber für ihn im Haushalt und machte sich für ihn hübsch, wenn er abends von der Arbeit nach Hause kam. Rajiv behandelte sie dafür wie seine Königin. Überall prahlte er mit ihrer Schönheit. Andere Frauen im Dorf beneideten Samira darum. Rajiv war Geschäftsmann, arbeitete in der Stadt und verdiente im Verhältnis zu den anderen Männern im Dorf viel Geld. Als seine Frau genoss Samira hohes Ansehen. Die Geburt ihres Sohnes vollendete ihr Glück.

Als ihre Schwester Mira mit Rajivs Bruder Sanjay verheiratet wurde und zu ihnen ins Haus zog, freute sich Samira. Sie wusste, dass ihre Schwester neben ihr unscheinbar war. Sie würde sie nicht von ihrem Thron verdrängen und ihr im Haushalt eine Hilfe sein. Zehn Tage nach der Hochzeitsfeier geschah das Unglück. Seitdem ist Rajivs jüngerer Bruder Sanjay der Mann im Haus. An den Toten erinnern nur noch Porträts und das große Hochzeitsbild im Schlafzimmer.

Als Sanjay an diesem Morgen aus dem Schlafzimmer kommt, hält er seine dreijährige Tochter im Arm. Die Kleine reibt sich den Schlaf aus den Augen. Beide Frauen stehen auf, um das Frühstück zuzubereiten. In der Küche ist es eng, bei der Arbeit rempeln sich die Schwestern an. Die Mahlzeit fällt bescheiden aus, denn das Geld der Familie ist knapp. Sanjay arbeitet als Bauer, doch die Landwirtschaft wirft nicht genügend ab. Mira verdient den Löwenanteil. Sie arbeitet als Lehrerin in der Dorfschule. Im Monat verdient sie 3.000 Rupien, umgerechnet etwa 40 Euro. Das Geld sieht sie jedoch nie. Ihr Ehemann bekommt es vom Schuldirektor bar auf die Hand.

Als Mira an diesem Morgen zusammen mit ihrer Tochter zur Schule aufbrechen will, windet sich das Mädchen auf dem Fußboden und weint. Sie will nicht in die Vorschule gehen. Mira bleibt streng, bis Sanjay ihr ins Wort fällt: »Wenn meine Tochter nicht in die Schule will, muss sie auch nicht«, sagt er im Befehlston. Mira duckt sich und verlässt das Haus ohne ihre Tochter. Sie streitet aus Angst nicht mehr mit Sanjay.

Ihr Mann gehört – wie sie selbst – zur indischen Kaste der Jats. Jats sind meistens Bauern, sie gehören zur unteren Mittelschicht und sind bekannt für ihre körperliche Stärke. Auch bei der Polizei und in der Armee sind sie deswegen begehrt. Im Dorf sagen die Leute über Sanjay, er habe »Hände wie Steine«. Seine Felder, auf denen er Weizen und Rüben anbaut, pflügt er nur mit einer Spitzhacke. Manchmal setzt er seine Kraft auch gegen seine Frauen ein. Schläge seien nötig, um sie zu beruhigen, sagt er.

Dalit-Frauen protestieren in Indien

Dalit-Frauen protestieren in Indien

Auf dem Weg zum Unterricht erzählt Mira, wie hoffnungsvoll ihr Leben begonnen hatte. Sie war in Delhi aufgewachsen und kannte den Einfluss der Moderne, die immer mehr in die indische Hauptstadt einzog. Sie traf Frauen, die arbeiteten und eigenes Geld verdienten. In ihrer Verwandtschaft hatte es sogar schon Liebeshochzeiten gegeben.

Auch ihre konservativen Eltern konnten sich dem Druck der neuen Freiheiten, die die Stadt ihrer jungen Tochter bot, nicht ganz entziehen. Zunächst waren es nur Kleinigkeiten, die Mira für sich forderte. Sie wollte Jeans tragen und englische Musik hören. Da ihre ältere Schwester ihr ein traditionelles Leben vorlebte, wusste Mira schnell, was sie nicht wollte. »Meine Schwester ist gerne eine Dorffrau«, sagt sie, »ich bin anders«. Sie wollte ein unabhängiges Leben führen. Wegen ihres Talents für Kosmetik fand sie einen Job und verdiente in einem Studio erstes Geld.

Eines Tages verliebte sie sich: »Ich habe ihn auf einer Familienfeier gesehen.« Beim ersten Anruf sprachen sie schon über ihre Hochzeit – denn oft ist es erst nach einer Hochzeit möglich, die Beziehung offen zu leben. »Er hat mir romantische Dinge gesagt«, erinnert sie sich. Heimlich trafen sie sich und schmiedeten einen Plan.

Da Mira die ablehnende Haltung ihrer Eltern zu Liebeshochzeiten kannte, suchte sie Rat bei einem Onkel, dem sie vertraute. Sie hielt ihn für liberal und für mächtig genug, um sich innerhalb der Großfamilie gegen ihre Eltern durchzusetzen. »Diese Entscheidung war der Fehler meines Lebens«, sagt sie heute. Der Onkel war nicht der, für den sie ihn hielt. Als sie sich ihm anvertraute, ließ er sie ins offene Messer laufen. Er berief den Familienrat ein, der Miras Freund unter Beleidigungen und Morddrohungen aus dem Haus jagte. Mira schrie und kämpfte vergebens: »Er hat nun eine andere geheiratet«, sagt sie.

Wenige Tage danach präsentierte Miras Familie ihren zukünftigen Ehemann, Sanjay, den ungebildeten Bauern und Bruder ihres Schwagers. Für Mira ein Albtraum, für ihre Familie ein Glücksgriff – Mira und ihre Schwester würden in einem Haus leben und die Mitgift musste bei diesem Arrangement nicht mehr so hoch ausfallen. Man hatte sich schließlich schon für die Verheiratung der älteren Tochter finanziell verausgabt und so die Schwiegereltern milde gestimmt. Mira war entsetzt. Doch als sie ihre Wut den Eltern vortrug, packte sie ihr Bruder am Arm und zerrte sie ins Nebenzimmer. Als er sie wieder freiließ, hatte Mira keine Einwände mehr gegen ihre Verheiratung. Mit Gewalt hatte er ihren Willen gebrochen.

Miras Optimismus half ihr nach der Hochzeit mit Sanjay stark zu sein. Sie versuchte den Umständen etwas Positives abzuringen. Er war nun ihr Ehemann. »Ich habe mir gewünscht, dass er mich liebt und mich begehrt«, sagt sie. Diese Hoffnung hielt nur zehn Tage. Als Rajiv starb und die Familie zum ersten Mal den Plan bekannt gab, Sanjay auch Samira als Frau zu geben, hoffte Mira noch, ihr Mann und ihre Schwester würden sich dagegen wehren. Doch es war wieder nur sie, die ihre Stimme erhob. Ihre Mutter machte ihr Vorwürfe, inszenierte gar einen Schwächeanfall. Ihr Bruder schrie Mira an: »Du Egoistin, du bringst noch unsere Mutter um.« Emotional erpresst, gab sie nach – wieder einmal.

An den Tag, als Sanjay und Samira zum ersten Mal verheiratet das Haus betraten, kann Mira sich genau erinnern. »Ich war eifersüchtig, verletzt und weinte«, sagt sie. Der Streit eskalierte. Plötzlich griffen Samira und Sanjay nach ihr: »Sie haben mir Kleider in den Mund gestopft, damit die Nachbarn meine Schreie nicht hören«, sagt sie und erzählt, wie ihr Mann und ihre Schwester auf sie einschlugen, erst mit Fäusten, dann mit Gegenständen. »Ich dachte, sie schlagen mich tot.«

Seit diesem Tag habe Sanjay sie immer wieder geschlagen, wenn es Streit gab, auch vor den Augen der Kinder. Einmal warf er vor Wut einen Stuhl nach ihr. Ihre Hand platzte auf. Die Wunde hätte genäht werden müssen, doch für eine Behandlung beim Arzt gab er ihr kein Geld. Eine lange Narbe in ihrer Handfläche erinnert daran.

Als der Abend dämmert, ist Mira längst zurück aus der Schule. Sie spielt mit ihren Kindern, als Samira zum Aufbruch ruft. Jeden Abend will sie ihre Freundinnen besuchen. Mira muss sie begleiten, auch wenn sie nichts mit den Frauen des Dorfes verbindet: »Wir gehen immer zusammen«, sagt Samira, »wir sind Schwestern, das muss so sein. Sonst würden die anderen lästern«. Sie nehmen ihre Kinder und verlassen das Haus. Bockig lässt Mira ihre Gummisandalen über den Boden schleifen.

Im Innenhof eines Hauses hocken sie auf Pritschen. Nur das fahle Licht des Mondes erhellt ihre Gesichter. Es sind Frauen jeden Alters, alle in traditioneller Kleidung, die ihre Figuren höchstens erahnen lassen. Die Jüngeren halten Babys im Arm. Miras Kinder spielen mit einer Taschenlampe. Mira setzt sich abseits, Samira nimmt in der Mitte Platz. Sie plappern alle durcheinander, und lästern über die Busen der Nachbarin, die beim Wasserpumpen kurz sichtbar waren: »Schamlos«, finden sie das.

Dann kommt das Gespräch auf die Schwester einer der Anwesenden. Die gesteht, dass ihre Schwester mit einem Mann aus einer anderen Kaste durchgebrannt ist: »Ich hasse sie jetzt«, sagt sie, die Familie habe die ehrlose Schwester verbannt. »Ihr solltet sie töten«, sagt eine Alte. Die anderen Frauen stimmen ein: »Ja, sie soll getötet werden.«

Ehrenmorde sind in der Kaste der Jats keine Seltenheit. »Das verlangen die Tradition und die Gesellschaft von uns«, erklärt die Alte. Nicht umsonst tragen die Jats aufgrund der strengen Regeln ihrer Tradition den Spitznamen »Indiens Taliban«. Angst, für einen Ehrenmord ins Gefängnis zu gehen, haben die Frauen nicht: »Da halten wir als Dorfgemeinschaft zusammen, die Polizei eingeschlossen«, sagt eine andere und lacht. Alle hätten schon einmal dabei geholfen, einen Mord zu vertuschen.

Der letzte Vorfall ist etwa ein halbes Jahr her. Eine Frau wurde mit einem Nachbarn in den Feldern beim Sex erwischt. Beziehungen zwischen Dorfbewohnern darf es nicht geben, erklärt die Alte. In einem Dorf seien alle Brüder und Schwestern, jeder intime Kontakt zwischen ihnen sei Inzucht.

Überhaupt sei jede Intimität vor der Hochzeit verboten. Deshalb sei es wichtig, die eigenen Töchter von allen Männern, außer ihren Brüdern, abzuschirmen: »Sonst haben sie Sex«. Liebe sei nicht erwünscht, sagt die Alte. »Oder liebt ihr etwa eure Ehemänner?«, fragt sie in die Runde. Alle Frauen schütteln wild den Kopf und lachen. »Liebe und Liebesheiraten, diese Moderne aus der Stadt zerstört unsere Tradition. Das dürfen wir nicht zulassen.« Mira blickt unbeteiligt ins Leere. Die Ehrlosen, die Inzucht trieben, habe man mit Gift gefüttert und sie auf den Feldern mit Backsteinen erschlagen, erzählt die Alte. »Wir haben die Einzelteile auf den Feldern verteilt.«

Ein Polizist wird diese Praxis später bestätigen: »Wir Jats kümmern uns auf unserem Land selbst um Recht und Ordnung«, sagt er. »Die Gesetze machen die Dorfältesten und wir Polizisten helfen, sie umzusetzen.« Er lacht, und erklärt, dass die Regierung keine Probleme mache. Die kümmere sich nur darum, sich selbst zu bereichern. Nur die Medien, die müsse man fernhalten: »Wenn so etwas in die Medien kommt, wird die Regierung gezwungen, zu handeln, und dann hängt jemand.«

Die Frauenrunde ist zu einem neuen Thema übergangen: Eine 19-Jährige hat ihr erstes Kind bekommen, einen Jungen. Die Feierlichkeiten müssen vorbereitet werden. Samira gratuliert der stolzen Mutter. Alle Frauen wollen einen Jungen bekommen, erklärt Samira. Ein Mädchen sei eine Last. Für sie müsse bei ihrer Hochzeit eine horrende Mitgift bezahlt werden. Anschließend lebe sie in der Familie des Mannes und könne ihre Eltern im Alter nicht versorgen. Aber töten würden sie ein Mädchen nicht, beteuern alle Frauen.

Stolz erklären alle Anwesenden, dass sie glücklicherweise nur Jungen zur Welt gebracht haben. Plötzlich ertönt ein Räuspern. Die Frauen greifen nach ihren Kopftüchern und ziehen sie hastig vor ihre Gesichter. Der Mann des Hauses betritt den Hof. Er nähert sich den Pritschen und beendet den Frauenabend. Sofort stehen alle auf, nehmen ihre Kinder und gehen nach Hause.

Als Sanjay an diesem Abend nach Hause kommt, riecht er nach Whisky. Oft, wenn er getrunken hat, will er Mira anfassen. In der Nacht ist sie für sein Verlangen zuständig. Ihre Schwester schläft mit den Kindern in einem anderen Raum. Als er an diesem Abend ins Schlafzimmer kommt, springt Mira vom braunen Polstersessel auf. Sie tut so, als hätte sie vergessen, die Büffel ans Wasser zu führen und verlässt noch einmal das Haus.

Der See, an dem die Tiere trinken, liegt neben den Verbrennungsstätten des Dorfes. Hier hat auch Rajivs Körper einst gebrannt. Ein Haufen aus Asche liegt unter einem steinernen Pavillon. Mira atmet tief durch. Es ist still, kühler Wind kündigt die Nacht an. Als sie ihren Blick vom Sandboden hebt, rutscht ihr Kopftuch auf ihre Schultern herab und entblößt ihr schwarzes Haar. Sie sieht zum Horizont. »Eines Tages, wenn meine Kinder mich verstehen, dann gehe ich mit ihnen zurück nach Delhi«, sagt sie.

Die Autorin ist freie Journalistin und lebt in Frankfurt a. M.

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