Pakistan
Demonstration für die Freilassung des Menschenrechtsanwalts Mahrang Baloch in der pakistanischen Stadt Lahore (23.März 2025)
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Überblick: Menschenrechtslage in Pakistan
- In Pakistan war Armut im Jahr 2025 trotz einer deutlich gesunkenen Inflationsrate nach wie vor weit verbreitet. Die wirtschaftliche Lage verschlechterte sich zudem durch staatliche Budgetkürzungen, und verheerende Überschwemmungen führten zusätzlich zu großer wirtschaftlicher Not.
- Schwere Flutkatastrophen kosteten Menschenleben, und die Hilfsmaßnahmen waren unzureichend.
- Änderungen der Cyber- und Antiterrorgesetze beeinträchtigten die Rechte auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit erheblich und führten zur Festnahme von Journalist*innen, Aktivist*innen und Oppositionellen.
- Fälle von Verschwindenlassen gaben weiterhin Anlass zur Sorge.
- Die Wahrnehmung des Rechts auf Glaubens- und Religionsfreiheit war für viele Menschen nach wie vor nicht uneingeschränkt möglich, vor allem für die muslimische Ahmadiyya-Gemeinschaft, die weiterhin verfolgt wurde.
- Die Gewalt gegen Frauen und trans Menschen nahm zu. Im Rahmen von Pakistans "Plan zur Rückführung illegaler Ausländer" (Illegal Foreigners’ Repatriation Plan) wurden afghanische Flüchtlinge nach Ablauf ihrer vorübergehenden Aufenthaltsgenehmigungen abgeschoben.