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Indien

Eine Frau in Uniform sitzt auf einem Stein und beobachtet, wie ein Bagger über die Trümmer mehrerer abgerissener Häuser fährt. Auf dem Boden liege überall Steine der abgerissenen Häuser.

Im Juli 2024 ließen die Behörden in einem Stadtteil der indischen Hauptstadt Neu-Delhi mehr als 250 Häuser abreißen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die nationalen Finanz- und Ermittlungsbehörden nahmen 2024 zivilgesellschaftlich engagierte Personen, Menschenrechtsverteidiger*innen, Aktivist*innen, Journalist*innen und Kritiker*innen ins Visier und schränkten den zivilgesellschaftlichen Handlungsspielraum immer stärker ein.
  • Die Behörden zerstörten weiterhin rechtswidrig Gebäude, die religiösen Minderheiten gehörten, um die Betroffenen außergerichtlich zu bestrafen.
  • Die Strafprozessordnung und Strafgesetze, die noch aus der Kolonialzeit stammten, wurden abgeschafft und neue Gesetze eingeführt. Diese enthielten jedoch weiterhin problematische Bestimmungen, wie z. B. den Straftatbestand der "Aufwiegelung".
  • Akademiker*innen, Journalist*innen und Menschenrechtsverteidiger*innen wurden in ihrer Freizügigkeit eingeschränkt, indem man ihre Arbeitsvisa aussetzte, ihnen den Zugang zum Land verweigerte und ihnen einen besonderen Aufenthaltstitel, die sogenannte indische Staatsbürgerschaft im Ausland, entzog.
  • Die Wahlkommission hielt nach zehn Jahren zum ersten Mal eine Wahl für die gesetzgebende Versammlung in Jammu und Kaschmir ab.
  • Im Bundesstaat Manipur kam es weiterhin zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen ethnischen Gruppen. 

(Weitere ausführliche Informationen findest du im Länderkapitel "Indien" des Amnesty Jahresberichts 2024 | Berichtszeitraum: 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024)

Hier findest du unsere Appell-Aktionen und Informationen zur Lage der Menschenrechte in diesem Land.