Aktuell Mexiko 24. März 2016

Fordern Sie vom mexikanischen Präsidenten: "Stop Folter!"

Twitter-Aktion
Fordern Sie vom mexikanischen Präsidenten: "Stop Folter!"

Protest-Aktion vor dem Berliner Hauptbahnhof anlässlich des Deutschland-Besuches von Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto

Am 11. und 12. April ist der mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto zu einem Staatsbesuch nach Deutschland gekommen. Wir haben die Gelegenheit genutzt, um gegen die alltägliche Folter in Mexiko zu protestieren und den Präsidenten zum Handeln aufzufordern.

Denn Mexiko befindet sich in einer Menschenrechtskrise von historischem Ausmaß: Meldungen über Folter, "Verschwindenlassen", Massengräber und brutale Morde sind an der Tagesordnung – es wird Zeit, dass sich das endlich ändert!

Werden Sie aktiv und machen Sie mit bei unserer Twitter-Aktion! So geht's:

  • Senden Sie folgende Tweets auf deutsch und/oder spanisch direkt an den Twitter-Account des mexikanischen Präsidenten @EPN und die mexikanische Botschaft @EmbaMexAle:

Präsident Peña Nieto @EPN @EmbaMexAle: Wo sind die 43 Studenten und zehntausende andere „Verschwundene“? Aufklärung jetzt! #Ayotzinapa

Presidente Peña Nieto @EPN @EmbaMexAle: ¿Donde están los 43 estudiantes y los decenas de miles de “desaparecidos”? #Ayotzinapa

Präsident Peña Nieto @EPN @EmbaMexAle: Gerechtigkeit für Yecenia Armenta! #StopFolter in Mexiko!

Presidente Peña Nieto @EPN @EmbaMexAle: ¡Justicia para Yecenia Armenta! ¡#StopTortura en México!

  • Retweeten Sie die Tweets von @amnesty_de
  • Leiten Sie Fotos eigener Protestaktionen oder Fotos von Protestaktionen von Amnesty-Gruppen an Ihre Follower weiter

Amnesty-Protestaktion gegen Folter und Verschwindenlassen in Mexiko vor dem Bundeskanzleramt

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Wichtige Hinweise und Tipps:

  • Bitte stellen Sie auf keinen Fall "@EPN" direkt an den Anfang des Tweets, denn sonst entsteht nur eine private Kommunikation zwischen Ihnen und dem Account des Präsidenten, die sonst niemand sehen kann.
  • Falls Sie selbst Kontakte nach Mexiko haben, schicken Sie diesen Ihre Tweets, um sie auf die Aktion aufmerksam zu machen.
  • Falls Sie nicht auf Twitter aktiv sind, bewerben Sie die Aktion auf Facebook!
  • Sie wollen noch mehr über die aktuelle Menschenrechtssituation in Mexiko erfahren? Hier finden Sie fünf Fakten kurz und kompakt zusammengefasst

Warum überhaupt eine Twitter-Aktion?

Rund um den 11. und 12. April haben Amnesty-Gruppen in ganz Deutschland den mexikanischen Präsidenten mit verschiedenen lokalen Protestaktionen empfangen. Wir wollten sicherstellen, dass dieser "Empfang" auch vom Präsidenten gesehen wird und er von dem Protest erfährt. Twitter hat uns dabei geholfen – denn auch der mexikanische Präsident hat einen eigenen Twitter-Account.

Ein weiteres Ziel der Twitter-Aktion war es, unsere Aktivitäten in Deutschland direkt nach Mexiko zu tragen. Wir wollen, dass so viele Menschen wie möglich von den Menschenrechtsverletzungen in Mexiko und unseren politischen Forderungen erfahren. So konnten wir den politischen Druck auf den mexikanischen Präsidenten nochmal erhöhen.

Lesen Sie hier einen Offenen Brief an Bundespräsident Gauck und Bundeskanzlerin Merkel von der Deutschen Menschenrechtskoordination Mexiko auf deutsch und spanisch

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