Aktuell 24. November 2016

Deutscher Menschenrechts-Filmpreis 2016: Preisträger stehen fest

Szene aus dem Dokumentarfilm "Cahier Africain"

Szene aus dem Dokumentarfilm "Cahier Africain"

24. November 2016 - Zum zehnten Mal fand der Wettbewerb um die besten deutschsprachigen Produktionen statt, denen es gelingt, das Thema Menschenrechte überzeugend darzustellen.

Aus 385 eingereichten Wettbewerbsbeiträgen wählten die Jurys fünf herausragende Film- und Fernsehproduktionen in den Kategorien "Langfilm", "Kurzfilm", "Magazinbeitrag", "Hochschule" und "Amateure" aus. Außerdem wurde aus allen Einreichungen ein Bildungspreis ermittelt.

Kategorie Langfilm "Cahier Africain" von Heidi Specogna, Dokumentarfilm von 2016, 119:00 Minuten (Produktion: PS Film GmbH und Filmpunkt GmbH in Co-Produktion mit ZDF/3sat)

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Kategorie Kurzfilm "Esperanza 43" von Oliver Stiller, Dokumentarfilm von 2015/2016, 20:00 Minuten (Produktion: Oliver Stiller Produktion)

Kategorie Magazinbeitrag "Künstler gegen das Verbrechen" von Alexander Bühler und Jens-Uwe Korsowsky, Magazinbeitrag/Kultur von 2015, 6:50 Minuten (MDR)

Kategorie Hochschule "Where to, Miss?" von Manuela Bastian, Dokumentarfilm von 2015, 83:00 Minuten (Filmakademie Baden-Württemberg Ludwigsburg)

 

Where to, Miss? - Offizieller Trailer from Where To, Miss? on Vimeo.

Kategorie Amateure "Morgenland" von Sonja Elena Schroeder, Luise Rist, Hans Kaul und Thomas Kirchberg, Essayfilm von 2015, 34:30 Minuten (Produktion: Bildwerfer und boat people projekt, Kooperationsprojekt von Landesarbeitsgemeinschaft Jugend und Film Niedersachsen, Migrationszentrum Göttingen und Jugendhilfe Südniedersachsen)

Kategorie Bildung "Durch den Vorhang" von Arkadij Khaet, Drama von 2016, 27:00 Minuten
(Produktion: Freigeist Film / Macromedia Hochschule Köln) Weitere Informationen

"In den sechs Preisträger-Filmen spiegeln sich sowohl die hohe Qualität der vorgelegten Filme als auch die Vielfalt behandelter Themen wider, die vom Themenkomplex Flucht und Integration über 'Verschwindenlassen' oder Chancengleichheit bis zu Filmen über die jüngere deutsche Geschichte in der Zeit des Nationalsozialismus reichen", so Klaus Ploth, Mitglied des Veranstalterkreises des Wettbewerbs.

Und weiter: "In den Filmen wurde erneut sichtbar, dass Menschenrechte weltweit unter Druck geraten. Entwicklungen in der Türkei oder Ungarn, die Lage in den Sub-Sahara-Gebieten oder die Rolle Deutschlands in der Frage von Waffenexporten in Krisenregionen belegen dies."

Am 10. Dezember 2016 wurden die sechs Preisträger in der Nürnberger Tafelhalle geehrt.

Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis wird im Rhythmus von zwei Jahren vergeben und aktuell von 18 Veranstaltern getragen. Neben Amnesty International sind die Träger des Wettbewerbs bundesweit tätige Organisationen der Menschenrechts-, Bildungs-, Kultur- und Medienarbeit, religiöse und kirchliche Organisationen sowie kommunale Einrichtungen.

Um die Preisträgerfilme möglichst vielen Zuschauern zugänglich zu machen, bietet der Veranstalterkreis Filmvorführungen in Anwesenheit der Filmemacherinnen und Filmemacher unter anderem in Fürth, Hannover, Bonn, Berlin, Würzburg, München, Stuttgart, Frankfurt a.M., Zürich und Wien an.

Hier finden Sie detaillierte Informationen zu den Terminen und Orten

Hier finden Sie weitere Informationen zur Langen Nacht des Menschenrechts-Films am 17. Januar 2017 in Berlin

Hier finden Sie weitere Informationen zu Langen Nacht des Menschenrechts-Films am 31. Januar 2017 in Buchholz

"Der Preis hat uns weitergebracht" - Interview mit Regisseur und Jurymitglied des Deutschen Menschrechts-Filmpreises Pagonis Pagonakis

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