Aktuell 26. Mai 2014

14. Berliner Symposium zum Flüchtlingsschutz: Vor neuen Herausforderungen oder mitten in der Krise?

"Tun wir wirklich schon alles, was wir tun könnten?", fragte der Bundespräsident in seiner Weihnachtsansprache 2013 mit Blick auf die Aufnahme von Flüchtlingen in Europa.

Das 14. Berliner Symposium zum Flüchtlingsschutz fragt nach der Verantwortung Europas für den internationalen Flüchtlingsschutz. Das Ringen um die Aufnahme syrischer Flüchtlinge in Deutschland und Europa hat grundsätzliche Fragen aufgeworfen: Wenn Millionen von Menschen auf der Flucht sind, wie kann Schutz auch außerhalb der Herkunftsregion gewährleistet werden? Welche legalen Einreisemöglichkeiten gibt es für spontan fliehende Asylsuchende? Wie kann verhindert werden, dass Jahr für Jahr Tausende Flüchtlinge im Mittelmeer sterben, weil ihnen gefahrenfreie Einreisewege verweigert werden? Auf dem Symposium wird es Gelegenheit zu Antworten geben. Am ersten Tag werden verschiedene Stimmen zur Europäischen Flüchtlingspolitik zu Wort kommen – Vertreter von UNHCR, EU-Kommission, Bundesregierung, Europäischer Flüchtlingsrat (ECRE) sowie Bundespräsident Gauck.

Das Symposium 2014 spannt den Bogen von den Krisenerscheinungen der europäischen Flüchtlingspolitik bis hin zu Anforderungen an eine gelungene Integration in Deutschland, deren Umsetzung Staatsministerin Özoğuz am zweiten Tag des Symposiums diskutieren wird.

In den Arbeitsforen werden unter anderem aktuelle Fragen zum Dublin-System, der Qualität des Asylverfahrens und den deutschen Aufnahmeprogrammen für syrische Flüchtlinge erörtert.

Das Symposium dient dem Austausch zwischen allen Beteiligten im Flüchtlingsschutz und lädt Vertreterinnen und Vertreter von Ministerien, Behörden und Gerichten, sowie Unterstützerinnen und Unterstützer von Flüchtlingen aus der Zivilgesellschaft herzlich dazu ein.

WANN: Montag, 30. Juni und Dienstag, 1. Juli 2013
WO: Französische Friedrichstadtkirche, Gendarmenmarkt 5, 10117 Berlin
WER: Bundespräsident Joachim Gauck; Staatsministerin Aydan Özoğuz; Hans ten Feld, Vertreter des UNHCR in Deutschland; Selmin Çalışkan, Generalsekretärin von Amnesty International, Günter Burkhardt, Geschäftsführer von ProAsyl u.v.a.m.

Hier finden Sie den Termin in unserem Kalender.

Das komplette Programm finden sie unter: www.eaberlin.de

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