Aktuell 02. Oktober 2012

Deutscher Menschenrechts-Filmpreis 2012: Fünf Gewinner gekürt

10. Dezember 2012 - Anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte am 10. Dezember wurden auch 2012 wieder herausragende Film- und Fernsehproduktionen geehrt, die sich mit unterschiedlichen Aspekten der universell geltenden Menschenrechte beschäftigen. Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis will das besondere Engagement der Filmemacher und Filmemacherinnen für diese Themen ins Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit rücken.

Am 8. Dezember 2012 wurde in der Nürnberger Tafelhalle zum achten Mal der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis verliehen. 500 Gäste aus Politik, Kirchen, Medien und Verbänden wohnten der Preisverleihung bei. Moderiert wurde der Abend von dem Kabarettisten, Fernsehmoderator und Musiker Christoph Süß.

Aus 200 Filmen wählten die Jurys vier Gewinner in den Kategorien "Profi", "Kurzfilm/Magazinbeitrag", "Filmhochschule" und "Amateure" aus. Eine weitere Produktion wurde zudem mit einem "Bildungspreis" ausgezeichnet.

Die fünf Preisträger sind:

Kategorie Profi: Mädchengeschichten: Esther und die Geister
(Regie Heidi Specogna, Dokumentarfilm, 30:00 Min., ZDF/3sat)

Kategorie Kurzfilm/Magazinbeitrag: Bon Voyage
(Regie Fabio Friedli, Animationsfilm, 6:30 Min., Hochschule Luzern)

Kategorie Filmhochschule: Rausch
(Regie Verena Jahnke, Kurzspielfilm, 20:00 Min., Filmhochschule Baden-Württemberg, Ludwigsburg)

Kategorie Amateure: Syrien – Zwischen Verzweiflung und Hoffnung
(Regie Tim Hartelt, Reportage, 30:00 Min.)

Kategorie Bildung: Five ways to kill a man
(Regie Christopher Bisset, Kurzspielfilm/Drama, 10:00 Min., Berlin Talent Award)

Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis wird seit 1998 im zweijährigen Rhythmus vergeben. Seither erfreut sich der Preis bundesweit wachsender Beachtung.

Die Siegerfilme werden mit einem Preisgeld von jeweils 2.500 Euro geehrt. Der Gewinner des Bildungspreises erhält 1.500 Euro, die das FWU, das Institut für Film und Bildung in Wissenschaft und Unterricht, stiftet.

Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis wird derzeit von 18 Veranstaltern getragen. Neben Amnesty International sind die Träger des Wettbewerbs bundesweit tätige Organisationen der Menschenrechts-, Bildungs-, Kultur- und Medienarbeit, religiöse und kirchliche Organisationen sowie kommunale Einrichtungen.

Die Gewinnerfilme werden in Anwesenheit der Filmemacherinnen und Filmemacher bei fünf langen Nächten des Menschenrechtsfilms in Berlin, Bonn, Hamburg, München und Frankfurt am Main gezeigt.

Termine:

Montag, 17. Dezember 2012, 19:00 Uhr in Bonn

Dienstag, 15. Januar 2013, 19:30 Uhr in Berlin

Mittwoch, 23. Januar 2013, 20:00 Uhr in Hamburg

Dienstag, 29. Januar 2013, 19:30 Uhr in München

Donnerstag, 31. Januar 2013, 19:00 Uhr in Frankfurt

Weitere Informationen zum Menschenrechtsfilmpreis finden Sie hier.

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