Kultur 07. Dezember 2012

Amnesty-Song "Toast to Freedom" neu interpretiert

Die Berliner Musikerin Luca wird bei ihrer Interpretation des Songs "Toast to Freedom" von ihrer Schwester am Cello begleitet

Die Berliner Musikerin Luca wird bei ihrer Interpretation des Songs "Toast to Freedom" von ihrer Schwester am Cello begleitet

10. Dezember 2012 - Pünktlich zum Tag der Menschenrechte am 10.12.2012 werden zwei neue Versionen der Hymne "Toast to Freedom" veröffentlicht. Die Berliner Musikerin Luca und die Bürger der Stadt Osnabrück haben zwei ganz unterschiedliche Interpretationen des Songs aufgenommen.

Die erste Version kommt von der Berliner Musikerin Luca. Im Rahmen eines Wettbewerbs wurden junge Musiker dazu aufgerufen, ihre eigene Interpretation des Songs einzuschicken. Die Jury entschied sich einstimmig für "Toast to Freedom – The Berlin Mix" von Luca. Nur von ihrer Schwester Maria am Cello und rudimentären Akustikgitarren- und Bass-Fragmenten begleitet, wirkt Lucas Interpretation nachdenklich und verletzlich. So schafft es der Song, den Wert von Freiheit und Menschenrechten auf sehr persönliche Art und Weise auszudrücken.

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Die Bürger der Stadt Osnabrück haben "Toast to Freedom" als Dance-Version interpretiert

Die Bürger der Stadt Osnabrück haben "Toast to Freedom" als Dance-Version interpretiert

Die zweite Version ist das Ergebnis eines gemeinsamen Projekts der Bürger von Osnabrück: Mehr als 40 Studierende der Hochschule Osnabrück, das Sinfonieorchester der Stadt und tausende Osnabrücker Bürger haben "Toast To Freedom - The Freedom City Mix" als Dance-Version interpretiert und auf dem Marktplatz der Friedensstadt Osnabrück gemeinsam eingesungen. So wurden die Aufnahmen ihrer Version des Songs zu einer einzigartigen Demonstration für Menschenrechte und Freiheit. Entstanden ist ein moderner, ermutigender Song für Amnesty.

 

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Geschrieben wurde "Toast to Freedom" von dem Gitarristen und Produzenten Carl Carlton und dem amerikanischen Musiker Larry Campbell anlässlich des 50-jährigen Jubiläums von Amnesty International. An der Originalversion haben internationale Künstler wie Jane Birkin, Ewan McGregor, Marianne Faithfull, Kris Kristofferson, Levon Helm, Carly Simon, Eric Burdon, Angelique Kidjo, Donald Fagen, Levon Helm und Rosanne Cash mitgewirkt. Aus Deutschland nahmen Gentleman und Max Buskohl teil.

Mit "Toast to Freedom" wird an die Gründungsgeschichte von Amnesty erinnert, die mit einem Toast, also einem Trinkspruch begann: zwei Studenten stießen 1961 in einem Café in Lissabon auf die Freiheit an. Doch im diktatorischen Portugal war die Erwähnung des Wortes "Freiheit" verboten. Die zwei Studenten wurden festgenommen und zu sieben Jahren Haft verurteilt. Davon erfuhr Peter Benenson, ein Londoner Anwalt. Er veröffentlichte in der Zeitung The Observer den Artikel "The Forgotten Prisoners", in dem er die Leser aufforderte, mit Appellschreiben öffentlichen Druck auf Regierungen zu machen und von ihnen die Freilassung politischer Gefangener zu fordern. Die Resonanz war überwältigend. 30 große Zeitungen in verschiedenen Ländern druckten den Artikel nach. Allein in den ersten Wochen meldeten sich mehr als Tausend interessierte Mitstreiter. Das war der Beginn von Amnesty International. Inzwischen ist Amnesty in mehr als 150 Ländern aktiv und hat mehr als 3 Millionen Unterstützer.

Erfahren Sie mehr über den Song, die teilnehmenden Künstler und die unterschiedlichen Versionen auf: www.toasttofreedom.org

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