Radio für die Menschenrechte
Kinderarbeit ist noch immer weit verbreitet: Zwei Jungen in einer Goldmine in Twangiza
© AI/IPIS
Die Radiogruppe von Amnesty München strahlt am 28. November um 20 Uhr ihre zweimonatliche Radiosendung aus. Thema dieses Mal: Arbeit und Menschenrechte.
In der Sendung werden drastische Beispiele von Menschenrechtsverletzungen am Arbeitsplatz beleuchtet, über unwürdige Arbeitsbedingungen gesprochen und Tipps gegeben, wie Verbraucher reagieren können, um solche Praktiken nicht indirekt mit zu fördern. Zudem wird ein schwedischen Menschenrechtsaktivisten davon erzählen, wie gefährlich Menschenrechtsarbeit im Westjordanland sein kann.
Unter anderem wird es folgende Beiträge geben:
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Vorstellung der DVD "Blood in the mobile" - Eine Dokumentation über die Arbeit von Kindern in Kenia, die unter menschenunwürdigen Bedingungen Erze für die Produktion von Handys abbauen
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"Apple" in China - Wie große Unternehmen durch fragwürdige Arbeitsbedingungen in Produktionsstätten ihre Profite erhöhen
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Menschenrechtsverletzungen an Menschenrechtsaktivisten - Der Aktivist Marcus Regnander berichtet, wie er während seiner Arbeit für eine NGO im Westjordanland bei einer Demonstration verhaftet und zu Unrecht für einige Tage in einem israelischen Gefängnis festgehalten wurde
- Einweihung des neuen Amnesty-Regionalbüros Süd - Mit dem Motto "Wie funktioniert die Menschenrechtsarbeit bei Amnesty"
Zu hören ist die Sendung am Montag, den 28. November 2011, von 20 bis 21 Uhr auf Radio Lora 92,4.
Die Beiträge zum Nachhören und weitere Informationen zur Sendung sowie zur Radiogruppe gibt es unter www.amnesty-muenchen-radio.de
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