Wieder in Freiheit
Ergebnis dieser Urgent Action
Miguel Angel Correa Franco hat seine Freiheit zurückerhalten. Er war am 15. Juni in Zusammenhang mit der Tötung von sechs Sicherheitskräften während einer gewaltsamen Zwangsräumung im Osten von Paraguay, von der landlose Kleinbauern betroffen waren, festgenommen worden. Anschließend war er einen Monat lang inhaftiert, obwohl offenbar keine stichhaltigen Beweise für seine Beteiligung an den Tötungen oder seine Anwesenheit bei den Zusammenstößen vorlagen.
Miguel Angel Correa Franco hat seine Freiheit zurückerhalten. Er war am 15. Juni in Zusammenhang mit der Tötung von sechs Sicherheitskräften während einer gewaltsamen Zwangsräumung im Osten von Paraguay, von der landlose Kleinbauern betroffen waren, festgenommen worden. Anschließend war er einen Monat lang inhaftiert, obwohl offenbar keine stichhaltigen Beweise für seine Beteiligung an den Tötungen oder seine Anwesenheit bei den Zusammenstößen vorlagen.
Sachlage
Miguel Angel Correa Franco, ein Kleinbauer aus der Gemeinde Luz Bella im paraguayischen Departamento San Pedro, hat am 19. Juli die Freiheit wiedererlangt, nachdem sein Rechtsbeistand seit seiner Festnahme am 15. Juni etliche Male seine Freilassung gefordert hatte. Eine Erklärung der Polizei, die zur Zeit seiner Festnahme entstanden sein soll, besagt, dass er an der Stelle festgenommen wurde, an der die Auseinandersetzung stattgefunden hatte. Dennoch besteht Miguel Angel Correa Franco darauf, während der Zusammenstöße nicht zugegen gewesen und vielmehr bei seiner Ankunft in einem Krankenhaus in Curuguaty von Angehörigen der Polizei festgenommen worden zu sein.
Die gewaltsame Auseinandersetzung zwischen der Polizei und landlosen Kleinbauern im Bezirk Curuguaty im paraguayischen Departamento Canindeyú am 15. Juni endete mit mindestens 17 Toten, unter ihnen sechs Angehörige der Polizei und elf Kleinbauern. Kurz nach dem Vorfall wurden 13 Personen, darunter zwei Minderjährige und Miguel Angel Correa Franco, in Zusammenhang mit den Tötungen festgenommen. Am 17. Juni wurde Miguel Angel Correa Franco in das Gefängnis Coronel Oviedo überführt, wo es ihm erlaubt war, einen Rechtsbeistand zu sehen. Neben anderen Anschuldigungen droht ihm nun eine Anklage wegen Mordes. Trotz seiner Freilassung wird das Verfahren gegen ihn weitergeführt.
Miguel Angel Correa Franco und seine Familie sind dankbar für die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft und den Druck, den MenschenrechtsverteidigerInnen aus aller Welt auf die Behörden ausgeübt haben.
Vielen Dank allen, die Appelle geschrieben haben. Derzeit sind keine weiteren Aktionen des Eilaktionsnetzes erforderlich.