Namibia

Eine Gruppe von Menschen stehen vor einem Denkmal, das aus vielen großen Steinen besteht.

Mitglieder der Herero- und Nama-Gemeinschaften versammeln sich am Völkermord-Mahnmal in Swakopmund, Namibia, um die Opfer der deutschen Kolonialverbrechen zu ehren und Wiedergutmachung zu fordern (Archivaufnahme vom 30. März 2019).    

Überblick: Menschenrechtslage in Namibia

  • Indigene Gemeinschaften erhielten auch 2025 keine umfassende Wiedergutmachung für den unter der deutschen Kolonialherrschaft begangenen Völkermord.
  • Durch den Klimawandel bedingte Dürren verschärften die Lage der Menschen im Land, gleichzeitig lief ein staatliches Unterstützungsprogramm zur Linderung von Dürrefolgen aus.
  • Geschlechtsspezifische Gewalt war nach wie vor weit verbreitet, und Schwangerschaftsabbrüche waren unter fast allen Umständen verboten.
  • Ein neues Gesetz führte lange Gefängnisstrafen für Personen ein, die gleichgeschlechtliche Trauungen vollzogen.
  • Der Zugang von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans und intergeschlechtlichen Menschen (LGBTI+) sowie Angehörigen anderer Gruppen zu wichtigen Gesundheitsleistungen wurde beschränkt.

Weitere aktuelle Hintergrundinformationen zur Menschenrechtslage in Namibia findest du im Namibia-Kapitel des Amnesty Reports 2025/26.

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Eine Junge Frau mit einem Amnesty Megaphon auf einem Protest, um sie herum sind protestierende Menschen mit Demo-Schildern

Eine Junge Frau mit einem Amnesty Megaphon auf einem Protest, um sie herum sind protestierende Menschen mit Demo-Schildern (November 2024)

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