Namibia
Mitglieder der Herero- und Nama-Gemeinschaften versammeln sich am Völkermord-Mahnmal in Swakopmund, Namibia, um die Opfer der deutschen Kolonialverbrechen zu ehren und Wiedergutmachung zu fordern (Archivaufnahme vom 30. März 2019).
© 2019 Christian Ender/Getty
Überblick: Menschenrechtslage in Namibia
- Indigene Gemeinschaften erhielten auch 2025 keine umfassende Wiedergutmachung für den unter der deutschen Kolonialherrschaft begangenen Völkermord.
- Durch den Klimawandel bedingte Dürren verschärften die Lage der Menschen im Land, gleichzeitig lief ein staatliches Unterstützungsprogramm zur Linderung von Dürrefolgen aus.
- Geschlechtsspezifische Gewalt war nach wie vor weit verbreitet, und Schwangerschaftsabbrüche waren unter fast allen Umständen verboten.
- Ein neues Gesetz führte lange Gefängnisstrafen für Personen ein, die gleichgeschlechtliche Trauungen vollzogen.
- Der Zugang von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans und intergeschlechtlichen Menschen (LGBTI+) sowie Angehörigen anderer Gruppen zu wichtigen Gesundheitsleistungen wurde beschränkt.
Weitere aktuelle Hintergrundinformationen zur Menschenrechtslage in Namibia findest du im Namibia-Kapitel des Amnesty Reports 2025/26.