Katja Riemann und Aelrun Goette in der Amnesty-Jury auf der Berlinale 2013
Amnesty Jury: Schauspielerin Katja Riemann, Markus Beeko (Amnesty International) und Regisseurin Aelrun Goette
© Amnesty International / Ralf Rebmann
28. Dezember 2012 - Die Amnesty-Jury auf der Berlinale 2013 ist komplett: Schauspielerin Katja Riemann ("Ausgerechnet Sibirien", "Rosenstraße", "Die Apothekerin" u.a.) und Regisseurin Aelrun Goette ("Die Kinder sind tot", "Ein Jahr nach morgen" u. a.) werden gemeinsam mit Markus Beeko (Amnesty International in Deutschland) über den Amnesty International Filmpreis auf der Berlinale 2013 entscheiden.
"Filme können auf Menschenrechte aufmerksam machen und Themen veranschaulichen, mit denen Amnesty International tagtäglich überall auf der Welt zu tun hat", sagt Katja Riemann. "Ich freue mich über jeden Film, der meinen Blick erweitert, mich sprachlos oder auch erfüllt zurücklässt", erklärt die Schauspielerin ihr Engagement. Besonders interessiere sie derzeit die Situation der Menschenrechtsaktivisten in China.
Seit 2005 vergibt Amnesty jedes Jahr auf der Berlinale den Amnesty International Filmpreis an Werke, denen es gelingt, das Thema Menschenrechte überzeugend darzustellen. Zugleich würdigt der Preis das zuweilen sogar lebensgefährliche Engagement von Filmemacherinnen und Filmemachern. Er ist mit 5.000 Euro dotiert.
Nominiert werden Filme aus den Sektionen Wettbewerb, Panorama, Forum und Generation.
Der Amnesty International Filmpreis wird am 16. Februar 2013 bei der Preisverleihung der unabhängigen Jurys der Berlinale verliehen. Bisherige Preisträger waren unter anderem: "Just the Wind" von Bence Fliegauf (2012), "Barzakh" von Mantas Kvedaravicius (2011), "Son of Babylon" von Mohammed Al-Daradji, "Wasteland" von Lucy Walker (beide 2010) und "Sturm" von Hans-Christian Schmid (2009).
Der Amnesty International Filmpreis wird auch auf internationalen Filmfestivals in Den Haag (Niederlande), Kopenhagen (Dänemark), Pesaro (Italien) und Thessaloniki (Griechenland) vergeben.
DIE AMNESTY-JURY STELLT SICH VOR
Katja Riemann, Schauspielerin
Unterstützt Amnesty International: Schauspielerin Katja Riemann
© Andreas Neubauer
Schauspielerin Katja Riemann stand unter anderem für die Filme "Rosenstraße" und "Die Apothekerin" vor der Kamera. Im Gespräch mit Amnesty erklärt sie, warum Filme eine wichtige Rolle für die Menschenrechte spielen.
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Aelrun Goette, Regisseurin
Aelrun Goette, Regisseurin
© Sylvia Chybiak
Aelrun Goette arbeitet als Regisseurin und Autorin. Ihre Filme wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Warum sie Amnesty unterstützt und was einen guten Menschenrechtsfilm ausmacht, erzält sie im Gespräch mit Amnesty.
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Markus Beeko, Amnesty International
Markus Beeko, Amnesty International
© Amnesty International
Markus Beeko verantwortet seit 2004 den Bereich Kampagnen und Kommunikation bei Amnesty International in Deutschland. Gleichzeitig ist er Mitglied der "Global Communications Group" zur Koordination der globalen Kommunikation.
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Hier finden Sie weitere Informationen zum Amnesty-Filmpreis auf der Berlinale.