Ein Geschenk an die Jubilarin
Irgendwann während eines Gruppenabends wurde sie geboren, die Idee eines Menschenrechtspfades für Bad Mergentheim, einem bekannten Kurort im Taubertal. Erst galt es den geeigneten Ort zu finden. Die Bad Mergentheimer Gruppe entschied sich für einen 1,5 km langen bequemen Rundweg, hoch über der Stadt in einem Wäldchen, das der Stadt gehört. Nachdem der Oberbürgermeister die Erlaubnis erteilt und auch der Förster nichts einzuwenden hatte, konnte die Planung beginnen: es mussten mögliche Spender für die Idee erwärmt und die eigentliche Ausführung und ihre Finanzierung geplant werden. Am 30. Mai 2008 wurde schließlich die Einweihung gefeiert.
Pfad der Menschenrechte in Bad Mergentheim
© Amnesty
Anwesend waren der stellvertretende Bürgermeister, der Bezirkssprecher Norbert Nadler aus Würzburg - auch der Bezirk hat mit einem schönen Sümmchen zur Verwirklichung des Planes beigetragen – und Freunde von Amnesty International. Seither stehen entlang des Weges, der immer wieder reizvolle Blicke ins Taubertal bietet, 15 Tafeln mit jeweils zwei Menschenrechten (in Kurzform) und eine Einleitungstafel, die auf Anlass und Einweihung hinweist.
Menschenrechtstafel in Bad Mergentheim
© Amnesty
Die Tafeln sind wetterbeständig und zwischen zwei Metallstützen fest im Boden verankert – also auf Dauer angelegt. Einige Monate später war dann auch der Flyer fertig, der auf die Bedeutung der AEMR hinweist und neben der Wegbeschreibung auch die Aufgabengebiete von Amnesty beinhaltet. Er liegt jetzt an allen offiziellen Stellen in der Stadt, im Kurgebiet und den Kurhäusern aus.
Seit der Einweihung des Pfades gab es zahlreiche positive Rückmeldungen von Spaziergängern. So konnte mit Hilfe des Projekts Aufmerksamkeit für die Arbeit von Amnesty International geschaffen und neue Spender geworben werden.