Migrant_innen in Gefahr

Häufig werden Migranten in Mexiko Opfer krimineller Banden

Häufig werden Migranten in Mexiko Opfer krimineller Banden

Appell an

INNENMINISTER
Lic. José Francisco Blake Mora
Secretario de Gobernación
Bucareli 99, 1er piso,
Col. Juárez, Del. Cuauhtémoc

México D.F., C.P. 06600
MEXIKO
(korrekte Anrede: Dear Minister/ Estimado Señor Secretario)
Fax: (00 52) 55 3003 2900, Durchwahl 32356
E-Mail: secretario@segob.gob.mx

GOUVERNEUR DES BUNDESSTAATES COAHUILA
Profesor Humberto Moreira Valdés
Gobernador del Estado de Coahuila
Palacio de Gobierno, 1er. Piso Juárez e Hidalgo s/n
Saltillo, C.P. 25000, Coahuila
MEXIKO
(korrekte Anrede: Dear Governor/Estimado Señor Gobernador)
Fax: (00 52) 844 438 0728 (kombinierter Telefon/Fax-Anschluss, sagen Sie bitte: "Me da tono de fax, por favor")
E-Mail: s.particular@coahuila.gob.mx

Sende eine Kopie an

MIGRANTENHERBERGE BELÉN
Belén – Posada del Migrante
MEXIKO
E-Mail: humanidadsinfronterasac@yahoo.com.mx

BOTSCHAFT DER VEREINIGTEN MEXIKANISCHEN STAATEN
S.E. Herrn Francisco Nicolas González Díaz
Klingelhöferstraße 3
10785 Berlin
Fax: 030-26 93 23-700
E-Mail: mail@mexale.de

Bitte schreiben Sie Ihre Appelle möglichst sofort. Schreiben Sie in gutem Spanisch, Englisch oder auf Deutsch. Da Informationen in Urgent Actions schnell an Aktualität verlieren können, bitten wir Sie, nach dem 12. April 2011 keine Appelle mehr zu verschicken.

Amnesty fordert:

SCHREIBEN SIE BITTE E-MAILS, FAXE ODER LUFTPOSTBRIEFE MIT FOLGENDEN FORDERUNGEN

  • Ich appelliere an Sie, die von der staatlichen Menschenrechtskommission und der Interamerikanischen Men-schenrechtskommission angeordneten und von der Leitung der Posada del Migrante Belén und den Behörden akzeptierten Schutzmaßnahmen umzusetzen.

  • Ich fordere Sie höflich auf, die Sicherheit der Angestellten der Migrantenunterkunft Belén zu gewährleisten, damit sie ihre Arbeit zum Schutz der Rechte von Migrant_innen in Saltillo fortsetzen können.

  • Die Menschenrechtsverletzungen an Migrant_innen und Mitarbeiter_innen solcher Unterkünfte müssen umgehend untersucht werden.

PLEASE WRITE IMMEDIATELY

  • Urging the authorities to implement the protection measures ordered by the National Human Rights Commission and the Inter-American Human Rights Commission and already agreed by the shelter's director and the authorities;

  • Calling on the authorities to guarantee the safety of the staff at the Belén Migrants' Shelter so that they can continue their work to defend the rights of migrants in Saltillo;

  • Calling on the authorities to investigate all abuses against migrants and the staff who run the shelters.

Sachlage

Migrant_innen und Angestellte der Migrantenunterkunft Belén (Posada del Migrante) im mexikanischen Bundesstaat Coahuila sind in großer Gefahr, da die Polizei des Bundesstaates ihnen keinen ausreichenden Schutz gewährt. Einer der dort lebenden Migranten ist kürzlich vor den Augen eines untätig zuschauenden Polizisten bedroht worden.

Am 25. Februar näherte sich eine unbekannte Frau einem der Migranten, die den Eingang zu der Migrantenunterkunft Belén in Saltillo im Bundesstaat Coahuila bewachten. Als er ihr den Zutritt verweigerte, ging die Frau zu einem Fahrzeug zurück, in dem fünf andere Personen auf sie warteten. Anschließend begannen die Fahrzeuginsassen, den Migranten zu bedrohen. Sie sagten, sie würden wiederkommen und ihn mitnehmen, falls ihnen der Sinn danach stünde.

Da die Interamerikanische Menschenrechtskommission die Migrantenunterkunft Belén unter ihren Schutz gestellt hat, ist die Polizei des Bundesstaates rund um die Uhr mit einem Einsatzwagen vor Ort. Der zum Zeitpunkt des Vorfalls anwesende Polizist schritt jedoch nicht ein, um den Migranten zu beschützen. Der Beamte wies den Mann lediglich an, das Eingangstor der Unterkunft zu schließen, weil ihm die Insassen des Fahrzeugs verdächtig erschienen. Er sagte: "Worüber willst Du Dich denn beschweren? Sie haben Dir doch nichts getan."

Amnesty International ist äußerst besorgt, dass die von der Interamerikanischen und der mexikanischen Menschenrechtskommission angeordneten Schutzmaßnahmen nicht in vollem Umfang umgesetzt worden sind und die Bewohner_innen somit weiterhin in Gefahr sind. Es muss befürchtet werden, dass die Drohungen und Übergriffe gegen die dort lebenden Migrant_innen wie auch gegen das Personal noch zunehmen werden.

[EMPFOHLENE AKTIONEN]

SCHREIBEN SIE BITTE E-MAILS, FAXE ODER LUFTPOSTBRIEFE MIT FOLGENDEN FORDERUNGEN

  • Ich appelliere an Sie, die von der staatlichen Menschenrechtskommission und der Interamerikanischen Men-schenrechtskommission angeordneten und von der Leitung der Posada del Migrante Belén und den Behörden akzeptierten Schutzmaßnahmen umzusetzen.

  • Ich fordere Sie höflich auf, die Sicherheit der Angestellten der Migrantenunterkunft Belén zu gewährleisten, damit sie ihre Arbeit zum Schutz der Rechte von Migrant_innen in Saltillo fortsetzen können.

  • Die Menschenrechtsverletzungen an Migrant_innen und Mitarbeiter_innen solcher Unterkünfte müssen umgehend untersucht werden.

[APPELLE AN]

INNENMINISTER
Lic. José Francisco Blake Mora
Secretario de Gobernación
Bucareli 99, 1er piso,
Col. Juárez, Del. Cuauhtémoc

México D.F., C.P. 06600
MEXIKO
(korrekte Anrede: Dear Minister/ Estimado Señor Secretario)
Fax: (00 52) 55 3003 2900, Durchwahl 32356
E-Mail: secretario@segob.gob.mx

GOUVERNEUR DES BUNDESSTAATES COAHUILA
Profesor Humberto Moreira Valdés
Gobernador del Estado de Coahuila
Palacio de Gobierno, 1er. Piso Juárez e Hidalgo s/n
Saltillo, C.P. 25000, Coahuila
MEXIKO
(korrekte Anrede: Dear Governor/Estimado Señor Gobernador)
Fax: (00 52) 844 438 0728 (kombinierter Telefon/Fax-Anschluss, sagen Sie bitte: "Me da tono de fax, por favor")
E-Mail: s.particular@coahuila.gob.mx

KOPIEN AN
MIGRANTENHERBERGE BELÉN
Belén – Posada del Migrante
MEXIKO
E-Mail: humanidadsinfronterasac@yahoo.com.mx

BOTSCHAFT DER VEREINIGTEN MEXIKANISCHEN STAATEN
S.E. Herrn Francisco Nicolas González Díaz
Klingelhöferstraße 3
10785 Berlin
Fax: 030-26 93 23-700
E-Mail: mail@mexale.de

Bitte schreiben Sie Ihre Appelle möglichst sofort. Schreiben Sie in gutem Spanisch, Englisch oder auf Deutsch. Da Informationen in Urgent Actions schnell an Aktualität verlieren können, bitten wir Sie, nach dem 12. April 2011 keine Appelle mehr zu verschicken.

Hintergrundinformation

Hintergrund

Hunderttausende Migrant_innen ohne regulären Aufenthaltsstatus versuchen jedes Jahr, aus Mittel- und Südamerika über Mexiko in die USA zu gelangen. Viele werden von den mexikanischen Einwanderungsbehörden festgenommen und in ihre Herkunftsländer abgeschoben. Eine Delegation von Amnesty International reiste vor kurzem nach Mexiko, um Berichten über Menschenrechtsverletzungen gegen diese Personen nachzugehen. Die Delegation fand heraus, dass viele Migrant_innen von Banden entführt werden, zum Teil mit Billigung der lokalen Behörden. Durch die herrschende Straflosigkeit haben die Menschenrechtsverletzungen gegen Migrant_innen, die aufgrund ihres nicht geregelten Aufenthaltstatus ohnehin besonders schlecht geschützt sind, seit etwa 2003 zugenommen, obwohl die mexikanische Regierung sich verpflichtet hat zu gewährleisten, dass die Rechte der Migrant_innen respektiert werden.