Pressemitteilung Afrika 28. Oktober 2009

Mit Menschenrechten gegen das Elend von Millionen Slumbewohnern

Hintergrundgespräch mit Justus Nyang'aya, Direktor Amnesty International in Kenia

BERLIN, 28.10.2009 - Auf offiziellen Stadtplänen von Nairobi sucht man Kibera vergebens. Dabei wohnen etwa eine Million Menschen in dem größten Slum der kenianischen Hauptstadt – in ständiger Angst vor Zwangsräumung und noch größerem Elend. Zwangsräumungen bedeuten nicht nur den Verlust von Heim und Habe, sondern sie sind auch oft ein schwerer Rechtsbruch und eine Menschenrechtsverletzung.

Unter der Forderung „Wohnen. In Würde“ setzt sich Amnesty International gegen rechtswidrige Zwangsräumungen in Kenia, Kambodscha und vielen anderen Ländern weltweit ein. Um die Hintergründe, Schwerpunkte und Ziele des neuen Arbeitsschwerpunktes zu erläutern, laden wir Sie zum Pressegespräch mit Justus Nyang’aya, Direktor von Amnesty International in Kenia, und Monika Lüke, Generalsekretärin von Amnesty International in Deutschland, ein.

Für Amnesty International ist Armut mehr als der Mangel an Ressourcen. Armut bedeutet ein Leben in permanenter Unsicherheit, Rechtlosigkeit und Entwürdigung. Armut ist auf Dauer nur zu bekämpfen, wenn die Menschenrechte der Armen respektiert und gewährleistet werden. Denn in vielen Fällen ist Armut die Folge von Menschenrechtsverletzungen. Und Armut macht für Menschenrechtsverletzungen besonders verwundbar.

Wir freuen uns, Sie zu dem Hintergrundgespräch begrüßen zu dürfen. Monika Lüke und Justus Nyang’aya stehen gerne für Interviews zur Verfügung.

WANN: Donnerstag, 05.11.2009, 15:00 Uhr

WO: Amnesty International, Sekretariat der deutschen Sektion Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin

  1. Aufgang, 5.OG

WER: Justus Nyang’aya, Direktor Amnesty International in Kenia Monika Lüke, Generalsekretärin Amnesty International in Deutschland

Zum Thema Zwangsräumungen weltweit bietet Amnesty Ihnen Informationen, Einzelfälle, Foto- und Filmmaterial. Mehr dazu unter: www.amnesty.de/wohnen

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