Täglich werden Menschen weltweit festgenommen, bedroht, gefoltert, getötet. Weil sie ihre Meinung sagen, sich für die Menschenrechte in ihrem Land einsetzen oder mit friedlichen Mitteln ihre Regierung kritisieren. Gewaltlose politische Gefangene verschwinden oft für Jahre hinter Gittern - ohne faires Gerichtsverfahren und unter unterschiedlich schwierigen Haftbedingungen. Die Gefahr, dass sie vergessen werden, ist groß. Darum brauchen sie unseren Schutz, unsere Solidarität, unseren Einsatz!
Täglich werden Menschen weltweit festgenommen, bedroht, gefoltert, getötet. Weil sie ihre Meinung sagen, sich für die Menschenrechte in ihrem Land einsetzen oder mit friedlichen Mitteln ihre Regierung kritisieren. Gewaltlose politische Gefangene verschwinden oft für Jahre hinter Gittern - ohne faires Gerichtsverfahren und unter unterschiedlich schwierigen Haftbedingungen. Die Gefahr, dass sie vergessen werden, ist groß. Darum brauchen sie unseren Schutz, unsere Solidarität, unseren Einsatz!
Aus diesem Grund startet Amnesty International sogenannte "Briefe gegen das Vergessen". Sie geben den Gefangenen Hoffnung und zeigen den Verantwortlichen, dass die Gefangenen nicht in Vergessenheit geraten sind. Die "Briefe gegen das Vergessen" wirken durch ihre enorme Anzahl.
Wir brauchen deine Unterstützung. Gegen das Vergessen. Beteilige dich an den Briefen gegen das Vergessen!
Bitte beachten: Die Schreiben werden mit den Initialen deines Namens an die Behörden des jeweiligen Landes gesandt.
Tunesien: Menschenrechtsanwalt Ahmed Souab ist frei!
Am 23. Februar 2026 wurde Ahmed Souab nach fast 10 Monaten willkürlicher Haft freigelassen. Der prominente Menschenrechtsanwalt war im April 2025 festgenommen worden, weil er die mangelnde Unabhängigkeit der Justiz kritisiert hatte. Das Verfahren gegen ihn galt weithin als unfair und politisch motiviert. Ahmed Souab wurde nur verurteilt, weil er seine Pflichten als Rechtsanwalt wahrgenommen hat. Er hätte niemals inhaftiert werden dürfen. Sein Gesundheitszustand hatte sich in der Haft erheblich verschlechtert, so dass seine Freilassung auch deshalb eine Erleichterung für seine Familie und seine Unterstützer*innen war.
Der kubanische Künstler und Asylsuchende Denis Cabrera Rodríguez ist seit dem 22. März 2026 wieder auf freiem Fuß. Er muss eine elektronische Fußfessel tragen, bis über seinen Asylantrag entschieden wurde. Er war am 26. November 2025 von der US-Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) festgenommen und in Florida inhaftiert worden.
Ein Einwanderungsgericht in Texas ordnete am 13. März 2026 die Freilassung von Leqaa Kordia an, ein Jahr nach ihrer ersten Inhaftierung. Drei Tage später wurde sie aus der Haft entlassen. Leqaa Kordia geriet wegen ihrer Teilnahme an einer Demonstration an der Columbia University ins Visier der Behörden. Sie nahm dabei lediglich ihr Recht auf Meinungsfreiheit und friedliche Versammlung wahr, um gegen den israelischen Völkermord an den Palästinenser*innen im besetzten Gazastreifen zu protestieren. Ihre Verfahren vor den Einwanderungs- und Bundesgerichten dauern an.