Indigenen-Organisation MILPAH

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Zeichnung von drei jungen Männer und zwei jungen Frau vor grünem Hintergrund

In Honduras werden Mitglieder einer Organisation bedroht und tätlich angegriffen, die sich für die Rechte der indigenen Gemeinschaft der Lenca einsetzen. Das Leben der Lenca ist untrennbar mit ihrem Land verbunden. Doch dieses Land ist durch Wasserkraftwerke, Bergbauvorhaben und andere Großprojekte massiv bedroht. Die Organisation MILPAH (Movimiento Indígena Independiente Lenca de La Paz) verteidigt die Rechte der indigenen Gemeinschaft und kämpft gegen die rücksichtslose Ausbeutung von Bodenschätzen. Sie hat unter anderem gegen den Bau von Wasserkraftwerken in Intibucá und La Paz protestiert.

Für ihr Engagement zahlen die Mitglieder der Organisation einen hohen Preis: Sie werden verleumdet, tätlich angegriffen und mit dem Tode bedroht. Die Behörden verfolgen die Täter_innen so gut wie nie. Honduras ist eines der weltweit gefährlichsten Länder für Menschen, die sich für Umweltschutz und die Rechte von Indigenen einsetzen. 2016 wurde die bekannte Aktivistin Berta Cáceres ermordet, die gegen ein Wasserkraftwerk protestiert hatte. Honduras muss die Mitglieder von Landrechts- und Umweltschutzorganisationen besser schützen und die Täter_innen strafrechtlich verfolgen. Auch die Interamerikanische Menschenrechtskommission hat Schutzmaßnahmen für MILPAH angeordnet.

Bitte schreiben Sie höflich formulierte Briefe an den honduranischen Präsidenten und bitten Sie ihn, dafür zu sorgen, dass die Mitglieder von MILPAH sowie andere Menschenrechtsverteidiger_innen ausreichenden Schutz gemäß ihrer Wünsche erhalten.

Schreiben Sie in gutem Spanisch, Englisch oder auf Deutsch an:
Präsident
Juan Orlando Hernández
Presidente de la República
Casa Presidencial, Bulevar Juan Pablo II
Tegucigalpa
HONDURAS
E-Mail: info@presidencia.gob.hn
Twitter: @JuanOrlandoH

(Anrede: Estimado Señor Presidente / Dear President / Sehr geehrter Herr Präsident)
(Standardbrief Luftpost bis 20 g: 0,90 €)

Senden Sie bitte eine Kopie Ihres Schreibens an:
Botschaft der Republik Honduras
S. E. Herrn Ramón Custodio Espinoza
Cuxhavener Straße 14, 10555 Berlin
Fax: 030 – 39 74 97 12
E-Mail: informacion.embahonduras.de@gmail.com

(Standardbrief: 0,70 Euro)

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Sehr geehrter Herr Präsident,

In Honduras werden Mitglieder einer Organisation bedroht und tätlich angegriffen, die sich für die Rechte der indigenen Gemeinschaft der Lenca einsetzen. Das Leben der Lenca ist untrennbar mit ihrem Land verbunden. Doch dieses Land ist durch Wasserkraftwerke, Bergbauvorhaben und andere Großprojekte massiv bedroht. Die Organisation MILPAH (Movimiento Indígena Independiente Lenca de La Paz) verteidigt die Rechte der indigenen Gemeinschaft und kämpft gegen die rücksichtslose Ausbeutung von Bodenschätzen. Sie hat unter anderem gegen den Bau von Wasserkraftwerken in Intibucá und La Paz protestiert.

Für ihr Engagement zahlen die Mitglieder der Organisation einen hohen Preis: Sie werden verleumdet, tätlich angegriffen und mit dem Tode bedroht. Die Behörden verfolgen die Täter_innen so gut wie nie. Honduras ist eines der weltweit gefährlichsten Länder für Menschen, die sich für Umweltschutz und die Rechte von Indigenen einsetzen. 2016 wurde die bekannte Aktivistin Berta Cáceres ermordet, die gegen ein Wasserkraftwerk protestiert hatte.

Bitte sorgen Sie dafür, dass in Honduras die Mitglieder von Landrechts- und Umweltschutzorganisationen besser geschützt und die Täter_innen strafrechtlich verfolgt werden. Ich bitte Sie außerdem, die von der Interamerikanischen Menschenrechtskommission angeordneten Schutzmaßnahmen für MILPAH umzusetzen.

Mit freundlichen Grüßen

 

Dear President,

In Honduras, there are people who are in danger because they are trying to defend their land. The members of the indigenous Organisation MILPAH (Movimiento Indígena Independiente Lenca de La Paz) risk their lives every day to protect the land where they have lived for generations. They face threats and violence, as well as people trying to destroy their reputation; all because they defend their land and the natural resources in it. The threats they face are real. Honduras is one of the most dangerous places in the world if you do what MILPAH do; just last year the Indigenous leader and activist Berta Cáceres was tragically killed. For hundreds of years, people around the world have exploited natural resources on other people’s land and those who stand up to them, like MILPAH, are often threatened and killed. It is the Government's responsibility to protect the people living in Honduras.

Therefore, I ask you to recognize the legitimate work of MILPAH and properly protect them from danger. Please also ensure that the perpetrators are subjected to criminal prosecution. The protective measures imposed by the Inter-American Commission on Human Rights must be implemented.

Yours sincerely,

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Appell an:

Präsident Juan Orlando Hernández

Presidente de la República

Casa Presidencial, Bulevar Juan Pablo II

Tegucigalpa

HONDURAS

Sende eine Kopie an:

Botschaft der Republik Honduras
S. E. Herrn Ramón Custodio Espinoza
Cuxhavener Straße 14
10555 Berlin