Sektion der Bundesrepublik Deutschland

Iran

Die Rechte auf freie Meinungsäußerung, Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit waren 2014 weiterhin stark eingeschränkt. Frauenrechtlerinnen und Personen, die sich für die Rechte von Minderheiten einsetzten, Journalisten, Menschenrechtsverteidiger und Regierungskritiker wurden willkürlich festgenommen, inhaftiert, strafrechtlich verfolgt und in unfairen Gerichtsverfahren verurteilt. Folter und andere Misshandlungen an Gefangenen waren an der Tagesordnung und blieben straflos. Frauen sowie Angehörige ethnischer und religiöser Minderheiten wurden weiterhin durch die Gesetzgebung und im Alltag diskriminiert. Es gab Berichte über Prügel- und Amputationsstrafen, die in einigen Fällen öffentlich vollstreckt wurden. Die Zahl der Hinrichtungen war weiterhin sehr hoch. Unter den Hingerichteten befanden sich auch Straftäter, die zur Tatzeit noch minderjährig waren. Gerichte verurteilten nach wie vor Menschen zum Tod durch Steinigung; über die Vollstreckung dieser Urteile lagen allerdings keine Berichte vor. (Stand: 31.12.2014)


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23.05.2017Urgent Action: Gefangene droht zu sterbenUA-127/2015-5
22.05.2017Urgent Action: Drohende HaftverlängerungUA-248/2016-1
17.05.2017Urgent Action: inhaftierter Gewerkschafter im HungerstreikUA-171/2015-3
09.05.2017Urgent Action: Schlechter GesundheitszustandUA-127/2015-4
08.05.2017Urgent Action: Drohende HinrichtungUA-094/2017-1
28.04.2017Urgent Action: Gefangener braucht Herz-OPUA-100/2017
27.04.2017Urgent Action: Filmemacher freigelassenUA-019/2016-4
24.04.2017Urgent Action: Todesurteil mit 15 JahrenUA-094/2017
20.04.2017Urgent Action: Im HungerstreikUA-127/2015-3
11.04.2017Zahlen zur Todesstrafe 2016: Weniger Hinrichtungen, mehr Todesurteile