Sektion der Bundesrepublik Deutschland

Iran

Die Rechte auf freie Meinungsäußerung, Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit waren 2014 weiterhin stark eingeschränkt. Frauenrechtlerinnen und Personen, die sich für die Rechte von Minderheiten einsetzten, Journalisten, Menschenrechtsverteidiger und Regierungskritiker wurden willkürlich festgenommen, inhaftiert, strafrechtlich verfolgt und in unfairen Gerichtsverfahren verurteilt. Folter und andere Misshandlungen an Gefangenen waren an der Tagesordnung und blieben straflos. Frauen sowie Angehörige ethnischer und religiöser Minderheiten wurden weiterhin durch die Gesetzgebung und im Alltag diskriminiert. Es gab Berichte über Prügel- und Amputationsstrafen, die in einigen Fällen öffentlich vollstreckt wurden. Die Zahl der Hinrichtungen war weiterhin sehr hoch. Unter den Hingerichteten befanden sich auch Straftäter, die zur Tatzeit noch minderjährig waren. Gerichte verurteilten nach wie vor Menschen zum Tod durch Steinigung; über die Vollstreckung dieser Urteile lagen allerdings keine Berichte vor. (Stand: 31.12.2014)


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22.02.2017Urgent Action: Medizinische Hilfe dringendUA-117/2016-3
22.02.2017Ausgewählte Länderkapitel aus dem "Amnesty International Report 2016/17"
22.02.2017Amnesty Report 2017 Iran
16.02.2017Iran: Hinrichtung von Hamid Ahmadi verhindert!
13.02.2017Urgent Action: Hinrichtung stoppen!UA-296/2015-2
07.02.2017Urgent Action: Drohendes TodesurteilUA-038/2017
30.01.2017Urgent Action: Drohende HinrichtungUA-296/2015-1
26.01.2017Urgent Action: Behandlung verweigertUA-019/2016-3
20.01.2017Urgent Action: Geistlicher in kritischem ZustandUA-019/2017
19.01.2017Urgent Action: Hungerstreik beendetUA-250/2014-2