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Frankreich

Das Foto zeigt Frauen hinter einem Banner bei einer Demonstration. Eine von ihnen spricht in ein Megafon. Andere schwenken Fahnen.

"Die Frauen entscheiden": Demonstration in Paris für die Verankerung des Rechts auf Abtreibung in der französischen Verfassung (28. Februar 2024).

Das Wichtigste in Kürze:

  • Systemischer Rassismus und religiöse Diskriminierung bestanden 2024 fort und richteten sich u. a. gegen muslimische Frauen und Mädchen.
  • Die Polizei nahm weiterhin diskriminierende Personenkontrollen (Racial Profiling) vor, schränkte Proteste übermäßig ein und wandte exzessive Gewalt an.
  • Frankreich lieferte weiter Waffen an Israel.
  • Die Schutzmechanismen zur Regelung der Videoüberwachung waren unzureichend.
  • Diskriminierende Regelungen bezüglich Einwanderung, Staatsangehörigkeit und Asylverfahren blieben bestehen.
  • Frankreich schrieb als erstes Land weltweit die Freiheit, einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen zu lassen, in der Verfassung fest.
  • Überlebende sexualisierter Gewalt aus ausgegrenzten Gruppen sahen sich systemischen Hindernissen gegenüber, wenn sie Anzeige erstatten wollten. Dies betraf insbesondere Migrantinnen, trans Frauen und Sexarbeiter*innen.

(Weitere ausführliche Informationen findest du im Länderkapitel "Frankreich" des Amnesty Jahresberichts 2024 | Berichtszeitraum: 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024)

Hier findest du unsere Appell-Aktionen und Informationen zur Lage der Menschenrechte in diesem Land.